Der ehemalige NPD-Funktionär Thilo Kabus wird nicht im brandenburgischen Landesjugendhilfeausschuss mitarbeiten. Er war von der rechtsextremen DVU als Stellvertreter der Abgeordneten Birgit Fechner für das Gremium vorgeschlagen worden. Die Fraktionen von SPD, CDU und PDS lehnten ihn jedoch geschlossen ab. SPD-Fraktionschef Günter Baaske sagte, es sei gut, dass alle demokratischen Parteien gemeinsam klar Nein gesagt hätten zu einem Rechtsradikalen im Jugendhilfeausschuss. (...)
In der vergangenen Legislatur saß Kabus allerdings in dem Ausschuss. Damals war offenbar nichts über seine NPD-Karriere bekannt. Bei seiner Wahl hatten sich SPD, CDU und PDS der Stimme enthalten. Nach Informationen der SPD-Fraktion hat Kabus im Vorjahr seine fast 20-jährige NPD-Mitgliedschaft beendet. Er sei von 1992 bis 1998 Chef der NPD Brandenburg und 1998 NPD-Kandidat für den Bundestag gewesen. Derzeit ist Kabus Sprecher der DVU im Landtag.
Na, dann hoffen wir doch mal, dass zukünftig einige seiner "Stammtisch-Kollegen" doch mal ins Grübeln darüber kommen, mit wem sie da ein Bier trinken gehen - wenn selbst die Brandenburger Fraktionen seine DVU-Kollegin vorziehen...
Das KULT-UR-INSTITUT ist ein Verein mit wirklich spannenden Aktionen, Seminaren und Vorträgen, die extrem kompetent Kultur vermitteln ohne daß man - wie leider so oft - fürchten muß, verkappten rechten Ideologen oder wirrköpfigen Esospinnern aufzusitzen:
Das KULT-UR-INSTITUT e.V. betreibt seit 1988 interdisziplinäre Forschung quer durch alle Zeiten und Räume der Kulturgeschichte, wobei vor allem die Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen zwischen zeitlich und räumlich voneinander entfernt liegenden Kulturkreisen im Vordergrund stehen. Wir möchten Grundmuster erkennen. (...)
Die Veranstaltungen sind dabei nicht nur intellektuell ansprechend, sondern auch sehr praktisch orientiert, so gab es vor einigen Tagen z.B. einen Tagesausflug auf der Spur der Märchen und Sagen des Rhein-Lahn-Kreises. Die kommenden Veranstaltungen beinhalten einen interessanten "Schamanismus-Abend":
Ein Abendseminar der "nichtalltäglichen Wirklichkeit" wird am Freitag, 8. Oktober 2004, ab 18:30 Uhr im Bürgerhaus Bettendorf angeboten. Prof. Harald Braem führt zunächst mit einem Diavortrag "Trommel, Ren und Fliegenpilz" in das Thema ein. Dann übernimmt Manfred Quade. Der Sozial- und Psychotherapeut und shamanic counselor beginnt mit den Fragen: "Was ist so interessant am Schamanismus?" und "Neoschamanismus - Anwendung schamanischer Methoden im Alltag". Es geht an diesem Abend um Theorie und Praxis. Teilnahmegebühr: 9,- Euro. Anmeldung unter 06772-961544 bzw. 95260.
Wikipedia im Visier der Rechten! Die offene Internet-Enzyklopädie Wikipedia muss sich vorsehen, denn Rechtsradikale versuchen momentan verstärkt, ihre Inhalte dort unterzubringen. Z.B. wurde unter dem Stichwort Heidentum Links zum Rabenclan oder zum Paganforum entfernt, und mit Links zu rechtsideologischen Webseiten ersetzt. Paganforum umd Rabenclan versuchen nun, bei Wikipedia auf das Problem aufmerksam zu machen. Es wäre unerträglich, wenn es Rechtsextremen gelingen würde, die Idee hinter Wikipedia für ihre Machenschaften zu missbrauchen.
This week, over sixty Pagans, Wiccans, Witches, Asatru and Contemporary Shamans from the United States, Finland, the Netherlands, Germany, England, Spain, Mexico, and other places are participants to the Council of the Parliament of World Religions in Barcelona, Spain.(...)
Katholikentags-Symposion zur Auseinandersetzung mit dem Buddhismus Mit den "sublimen Einflüssen" fernöstlicher Religionen auf das Europa von heute setzt sich ein Symposion "Fernöstliche Mystik als Herausforderung zur Vertiefung und Bewährung des christlichen Glaubens in Europa" auseinander, das im Rahmen des Mitteleuropäischen Katholikentags von 22. bis 24. April im Bildungshaus St. Gabriel in Mödling (Österreich) stattfindet. (Quelle: orf)
Selbst der in Hinsicht auf Sympathie für "Rechte" hoffentlich unverdächtige Duke Meyer unterhielt sich angeregt mit einigen Leuten, die er aufgrund unvollständiger Informationen Tage vorher noch in der Nazi-Ecke verortet hatte(...)
Abermals Berlin: Es ist bezeichnend, wie mittlerweile z.B. ein Vertreter der DVU versucht, die "Heidentreffen" genannte Veranstaltung vom 13.03. im "Sahara-City" Moabit nachträglich für seine Zwecke propagandistisch auszuschlachten.(...) Die Versuche des DVU-Propagandisten Thilo Kabus, mich nachträglich vereinnahmend niederzuknutschen, sind indes deutlich zu plump, um noch "rührend" genannt werden zu können: Die langjährige NPD-Vergangenheit eines "Odinic Rite"-Mitglieds (samt seiner erkennbaren, obgleich gern verhohlenen Gesinnung) steht hier gegen die ebenso langjährig fundamentierte Gegenwart meines Einsatzes für Menschenrechte und soziokulturelle Vielfalt (das letzte Jahrzehnt u.a. beim Rabenclan, sechs Jahre davon als dessen Pressesprecher).
Priester hat 33 Jahre lang Jungen sexuell missbraucht Laut ORF soll ein Priester im Österreichischen Stift Geras etwa 20 Jungen sexuell missbraucht haben. Die Missbrauchsfälle haben sich angeblich in einem Zeitraum von 33 Jahren ereignet.
Wie "Pro Sieben Austria Top News" Dienstag Abend in einer Aussendung gemeldet hat, soll der Geistliche an die 20 Buben missbraucht haben. Der Abt des Stiftes, Joachim Angerer, meinte gegenüber "Pro Sieben": "Wir müssen eingestehen, dass Vorfälle wie diese möglich sind". Laut Angerer ist der beschuldigte Geistliche vor 13 Jahren in eine Pfarre des Stiftes Geras versetzt worden, nachdem in dem Internat in dem er tätig war Missbrauchsvorwürfe gegen ihn aufgekommen waren. Damals, noch vor der Affäre Groer, habe man gedacht, angemessen zu reagieren, indem man den belgischen Pater in eine andere Pfarre versetzt habe und in Therapie schickte. Spätestens seit der Affäre Groer wisse man, dass diese Vorgangsweise falsch sei, so Angerer.
Religionsterror: 6-Jährige durch "Exorzismus" getötet Ein sechsjähriges Mädchen ist in den USA bei einem brutalen Exorzismus-Ritual getötet worden. Die Kleine sei gewürgt, mit Messern gestochen und ihr Rücken gebrochen worden, berichtete die Zeitung "Atlanta Journal-Constitution" und CNN:
"ATLANTA, Georgia (AP) -- A husband and wife have been charged with murdering a 6-year-old girl whose back was broken in what police said may have been an exorcism gone wrong.(...) Police said the dead girl, whose body was discovered in a motel room, had been strangled and stabbed, and her back was broken. An autopsy was planned. Based on what the adults told authorities, investigators believe "they were involved possibly in a ritual of some sort," police spokesman John Quigley said. "It may have had something to do with undemonizing the child in some manner." The two adults had apparently been living there for some time, possibly through assistance from a church, Quigley said.