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wDonnerstag, Februar 28

Urmütter der Steinzeit im Naturkundemuseum Stuttgart - Laufzeit bis 7.4.2002
Das Museum für Naturkunde in Stuttgart präsentiert eine von Ruth Hecker konzipierte Sonderausstellung mit etwa 80 hochwertigen Abgüssen von Frauenfiguren aus der Steinzeit. Solche Figuren entdeckte man bereits unter 27000 Jahre alten Siedlungsresten. Trotz des riesigen Verbreitungsgebiet, vom Südwesten Frankreichs bis zum Baikalsee, gleichen sich die Figuren aus Stein, Geweih oder Mammutelfenbein oft verblüffend.

Die meisten haben keine Gesichter; damit fehlt ihnen jeder Ausdruck eigener Persönlichkeit. Auch ihre Körper erscheinen stark stilisiert, sind meist unbekleidet und haben üppige Formen. Typisch zum Beispiel die "Venus von Willendorf", eine der berühmtesten Eiszeitfrauen. Hüften und Po, Geschlechtsorgane, Bauch und Brüste erscheinen übermäßig betont, während die dünnen Arme nur angedeutet sind und die Füße sogar ganz weggelassen wurden.

Begleitbroschüren "Urmütter der Steinzeit - Bilder weiblicher Schöpfungskraft" (€ 8,00) von Ruth Hecker sowie der Kunstkatalog "Im Ursprung - Visionen zur Ausstellung" von Judith Hecker (€ 5.-)

von Lucas Corso um 01:52  


w

Religionsgemeinschaften zum Dialog über das Schächten aufgerufen
Braunschweig - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mensch und Tier von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN äußert sich zum Schächturteil des Bundesverfassungsgerichtes (Pressemitteilung):

Das am 15.1.02 verkündete Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist nicht überraschend gekommen. Es ist folgerichtig, dass das Gericht verschiedene Glaubensgemeinschaften, die bestimmte Voraussetzungen für das Essen von Fleisch angeben, gleichstellt. Auf diese Weise wurde die Ungleichbehandlung der letzten Jahre seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, das 1995 den in Deutschland lebenden Muslimen das Schächten verboten hatte, beendet.
Diese Tatsache ändert nichts daran, dass das Töten eines Tieres ohne Betäubung, wie sie beim Schächten vorgenommen wird, eine eindeutige und erhebliche Qual darstellt. Das Gericht hat sich dieser Frage nicht gestellt, sondern lediglich die grundgesetzlich verankerten Rechte auf Berufs- sowie auf Religionsfreiheit hervorgehoben. Dies ist einmal mehr ein Indiz dafür, dass der Tierschutz dringend im Grundgesetz verankert werden muss (...)

Das Urteil kann auf keinen Fall als Sieg des Tierschutzes gewertet werden, obwohl es als positiv angesehen werden muss, dass der § 4 TierSchG in seiner jetzigen Form als verfassungskonform beurteilt wurde. Selbst wenn künftig strenge Voraussetzungen an zu erteilende Ausnahmegenehmigungen geknüpft werden, ist doch zu erwarten, dass die Anzahl der Schächtungen in Deutschland stark ansteigen wird. Es ist zu befürchten, dass die zuletzt illegal vorgenommenen Tötungen auch weiterhin praktiziert werden, und dass die Muslime, die sich auf eine Elektrokurzzeitbetäubung eingelassen haben, diese künftig nicht mehr akzeptieren werden.
Bei der durch das Urteil neu entbrannten Diskussion über das Schächten darf es aber nicht dazu kommen, dass inakzeptable Umstände beim Schlachten gegeneinander "aufgewogen" werden. Auch bei den sonst praktizierten Schlachtungen in deutschen Schlachthöfen kommt es zu massiver Tierquälerei, gegen die entschieden vorgegangen werden muss. (...)

Die BAG Mensch und Tier appelliert an den Zentralrat der Juden in Deutschland, den Islamrat für die BRD und den Zentralrat der Muslime in Deutschland, sich einer Elektrokurzzeitbetäubung oder einer blutlosen Bolzenschussbetäubung, die bereits im Libanon praktiziert und in der Türkei eingeführt werden, auch in Zukunft nicht zu verschließen. (...)

von Lucas Corso um 00:05  


wDienstag, Februar 26

TV-Hinweis: Sturm über Europa
"Sturm über Europa zeigt, wie unsere Geschichte an ihrem Beginn ausgesehen hat, noch bevor die ersten Kathedralen gebaut wurden, und warum die lange verschmähten Germanen alles andere als tumbe Barbaren waren..."
Ab 3. März 2002 zeigt das ZDF mit "Kimbern und Teutonen" den Vierteiler "Sturm über Europa", der am vergangenen Wochenende auf Arte lief. Wer die recht ordentlich gemachte Reportage dort verpasst hat, hat nun nochmals die Gelegenheit, sie zu sehen.
03. März 2002, 19:30h: Kimbern und Teutonen
10. März 2002, 19:30h: Varusschlacht und Gotensaga
17. März 2002, 19:30h: Der Kampf um Rom
24. März 2002, 19:30h: Die Erben des Imperiums

von Jens Scholz um 09:42  


w

Papst nimmt Stellung zu "Ethik und Internet"
Rom (dpa/smk) – Nach der Warnung des Papstes Johannes Paul II. vor dem Missbrauch der so genannten Neuen Medien veröffentlicht der Vatikan ein Dokument zu "Ethik und Internet". Das Schreiben wird der päpstliche Rat für soziale Kommunikation am kommenden Donnerstag vorstellen.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche preist die Neuen Medien zwar immer wieder beruft sich dabei auf Jesus, der gesagt haben soll: "was man Euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern". Heute stünden auf den Dächern überall Antennen. Kürzlich sprach der Papst vom "wunderbaren" Internet, das den Glaube verkünden könne.

Doch beim Surfen stoße man auf viele Informationen, aber auf keine Werte, heißt es auf der Webseite des Vatikans. Es sei Aufgabe von Staat und Gesellschaft, sicherzustellen, dass das Internet dem Menschen und dem Gemeinwohl diene.

BOTSCHAFT VON PAPST JOHANNES PAUL II. ZUM 36. WELTTAG
DER SOZIALEN KOMMUNIKATIONSMITTEL

von Jason Blood um 02:39  


wSonntag, Februar 24

Heidnischer Krimi
Seit heute gibt es auf homomagi.de auch das erste Kapitel eines heidnischen Krimis:
Homo Magi und die Schleppnetzfischer
Viel Spaß beim Lesen!

von Volkmar Kuhnle um 11:57  


wMittwoch, Februar 20

Intern: Jetzt sind auch Kommentare möglich
rc dot org wird noch interaktiver. Wenn man auf den "Kommentieren"-Link unter einem Beitrag klickt, kann jeder Leser eine Bemerkung hinterlassen.

von Jens Scholz um 16:05  


wDonnerstag, Februar 14

TV-Hinweis: Hexen und Heilerinnen
21.02.2002, 21.20: Frauensache - Magazin:
Hexen und Heilerinnen - Frauen mit Heilkräften wurden über Jahrhunderte geächtet und als Hexen verbrannt. Ihre modernen Kolleginnen arbeiten als Hebammen oder Heilpraktikerinnen.

siehe auch Bayrischer Rundfunk

von Jens Scholz um 21:13  


wMittwoch, Februar 13

Reden wir mal über Sex
Passend zu dem neuen Container-Artikel von Hagebutte &Wacholder habe ich mal vier Frauen rausgesucht, die sich alle mit dem Thema Spiritualität und Sex beschäftigen.

Leila Dregger betreibt eine Zeitschrift von Frauen für Frauen, die sich mit einem ökospirituellen Zugang zu weiblicher Politik befaßt. Da sie stark von dem Projekt Meiga/Zegg inspiriert ist, spielt weibliche Sexualität eine große Rolle in ihrer Zeitschrift.
http://www.weibliche-stimme.de

Maggie Tapert betreibt von der Schweiz aus eine bekannte Tempelschule für Frauen, die im gesamten deutschprachigen Raum Veranstaltungen anbietet. Sie war und ist als „Tempelhure" tätig.
http://www.maggietapert.com

Annie Sprinkle ist eigentlich ein Mythos über den kein Wort verloren werden müßte. Sie war die Pionierin überhaupt, die als erste das Thema weibliche Sexualität in den Vordergrund stellte.
http://www.gatesofheck.com/annie/

Karin Linnander hat sich auf das Thema Mädchenarbeit spezialisiert: „Das erste Mal" ist ein heikles Thema im Spannungsfeld einer männerorientierten Gesellschaft, in der die ersten Erfahrungen mit Sexualität oft welche sind, die für Mädchen und junge Frauen weder berauschend waren, noch gut verarbeitet sind und mit einem gewissen Prozentsatz auch von Vergewaltigung oder Mißbrauch geprägt sind. Die 46-jährige Psychologin bietet seit vielen Jahren Übergangsrituale für Jugendliche an.
http://home.snafu.de/werkstatt/texte/nr5-erste.shtml

Viel Spaß beim Stöbern!

Die zu diesem Thema gehörende Diskussion auf dem Rabenclan-Forum: http://www.klammeraffe.org/rabenclan_forum/article.php?sid=311

von Lucas Corso um 00:49  


wDienstag, Februar 12

Intern: Testposting
Mal sehn, wie das jetzt hier aussieht. Dieses Posting ist ein Test, um zu sehen, ob auch alles funktioniert, außerdem kann man ein wenig mit den Styles spielen und das Ergebnis hier bewundern.
Und damit auch noch etwas mehr hier steht als obiger Satz gibts hier noch einen Absatz dazu.

von Jens Scholz um 15:29