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Bundesverfassungsgericht: Sannyasins dürfen nicht „destruktiv“ oder „pseudoreligiös“ genannt werden KARLSRUHE (taz): Im Rechtsstreit zwischen den Anhängern von Osho (in der Öffentlichkeit besser als Bhagwan bekannt) und der Bundesregierung hat die Sannyasinbewegung einen Teilsieg errungen: Die herabsetzenden Bezeichnungen der Bundesregierung in den 70er- und 80er-Jahren über den Religionsführer und seine Anhänger sind nach Urteil des Ersten Senats des Gerichts nicht rechtens. Für die Einstufung der Osho-Bewegung als "destruktiv" und "pseudoreligiös" gebe es nicht "hinreichend gewichtige, durch konkrete Tatsachen gestützte Gründe". Die Richter bescheinigten der Bewegung durchaus eine eigenständige „weltanschauliche“ Ausrichtung zu haben, deren Idden eben „nicht nur Vorwand für wirtschaftliche Aktivitäten" seien. Dennoch darf die Anhängerschaft des 1990 verstorbenen Religionsführeres weiter als "Sekte", "Jugendreligion" oder "Psychosekte" bezeichnet werden. Nach Ansicht des Verfassungsgerichts sei der Begriff „Sekte“ nicht unbedingt diffamierend gemeint, sondern bezeichne lediglich kleine Religionsgemeinschaften. Ähnliches gelte für die Begriffe "Jugendreligion" und "Psychosekte", denn schließlich böten die Osho-Meditationsvereine regelmäßig entsprechende Kurse an. (Aktenzeichen: 1 BvR 670/91) Quelle/Text: die tageszeitung vom 31.7.2002
Nackte Pflügerinnen stimulieren Götter NEU DEHLI (dpa). Die Dürrperiode im Norden Indiens, die als die schlimmste Trockenteit seit zwölf Jahren gilt, veranlasste zahlreiche Frauen im nordindischen Bundesstaat Uttar Pardesh zu ungewöhnlichen Massnahmen. Sie zogen sich nackt aus um die Feldarbeit zu bewerkstelligen. Nach Auskunft von dpa eine Aktion, um den "Regengöttern" Liebreize zu bieten und so Regenschauer zu provozieren.
Intern: rc dot org ist gut besucht Die Besucheranzahl der rabenclan.org Webseiten wächst seit erscheinen im Februar diesen Jahres unaufhörlich. Waren es in den ersten Monaten noch unter 100 Zugriffe pro Woche, ist die Zahl auf dem besten Wege, demnächst die zehnfache Größe zu erreichen. Im Monat Juni waren es schon rund 350 Zugriffe pro Woche allein auf die Startseite, die letzte Woche nun zeigt, daß da noch eine Menge mehr drin ist: 748 Zugriffe auf die rc dot org Startseite, 912 Zugriffe auf alle Seiten unseres Webmagazins insgesamt allein im Zeitraum vom 22. zum 28. Juli! Das zeigt uns doch, daß ein Nachrichtenmagazin für Heiden dringend nötig war.
Nicht immer wird christliches Streben nach Eintracht betont: Lutherischer Pastor wegen Teilnahme an an einer Trauerfeier anlässlich des 11. September entlassen NEW YORK (dpa/taz): Die ökomenische Feier war von Bürgermeister Rudolph Giuliani in New York organisiert worden und weltweit ausgestrahlt worden. Zu den Teilnehmern gehörten verschiede christliche, jüdische und muslimische Geistliche. Die konservative Missouri Synode schätzte die Teinahme ihres Reverend David Benke gar nicht und begründete dessen jetzige Entlassung damit, dass es "ein extrem schwerer Verstoß ist, mit Heiden an einem ökumenischen Gottesdienst teilzunehmen und den Eindruck zuzulassen, dass es mehr als einen Gott geben könnte". tageszeitung vom 10.7.2002
Katholische Priesterinnen: Vatikan droht mit Exkommunikation "Die erfolgte 'Priesterweihe' ist die Simulation eines Sakramentes und deshalb ungültig und nichtig und stellt einen schweren Verstoß gegen die göttliche Verfassung der Kirche dar. Weil der 'weihende' Bischof einer schismatischen Gemeinschaft angehört, handelt es sich darüber hinaus um ein schweres Vergehen gegen die Einheit der Kirche. Der Vorfall schadet auch der rechten Förderung der Frau, die in der Kirche und in der Gesellschaft einen eigenen, spezifischen und unersetzbaren Platz einnimmt" Der Vatikan "verwarnt" die Frauen gemäß Kanon 1347 des Kirchenrechts,"dass sie sich die Exkommunikation zuziehen, wenn sie nicht - bis zum 22. Juli 2002 die Nichtigkeit der von einem schismatischen Bischof empfangenen 'Weihe' anerkennen, die im Widerspruch zur endgültigen Lehre der Kirche steht, und Reue bekennen und um Verzeihung bitten für das bei den Gläubigen verursachte Ärgernis", hieß es im Dokument. Mit einem Brief an den Papst, einem Fragenkatalog an Kardinal Joseph Ratzinger und einem "Frauensolidaritätsaufruf" haben die am 29. Juni geweihten "Priesterinnen" auf dieses am Mittwoch veröffentlichte Mahnschreiben des Vatikan reagiert. Zur Forderung des Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Ratzinger, an die Frauen, bis 22. Juli die Nichtigkeit ihrer Weihe anzuerkennen und um "Verzeihung zu bitten für das bei den Gläubigen verursachte Ärgernis", stellen die "Priesterinnen" fest, das tatsächliche Ärgernis seien "Rechtsvorschriften und sexualmoralische Normen" der Kirche, die Frauen auf vielfache Weise "ausgrenzen, diskriminieren und diffamieren".
euro-celts.com schreibt an relinfo.ch Im Rabenclan-Forum findet sich ein offener Brief, den der Betreiber der Euro-Celts Seiten, Dan Felber, an den Verantwortlichen für die relinfo Seiten gerichtet hat. Anlaß ist eine irreführende Linkbezeichnung auf die Euro-Celts Seiten, jedoch stellt Felber auch den Informationsgehalt der Seiten über Neuheidentum allgemein in Frage, da man dort eine Menge "weitschweifende Verallgemeinerungen / Verurteilungen mit unheilvoll warnendem Unterton" vorfände. Auch unzulässige Polarisierungen konstatiert Felber:
(...)Die für den Artikel gewählte Gleichsetzung von "kirchlich-christlich" mit "modern-aufgeklärt" als Gegenpol zu einer (überholten?) "archaisch-naturmystischen" Qualität des Neu-Heidentums hält aber weder dem Vergleich mit der Geschichte noch den aktuellen Geschehnissen in der Gegenwart stand und lässt schon zu Anfang ahnen, welches Verdikt am Ende des Artikels über das gesamte Neu-Heidentum ausgesprochen werden soll.(...)
Letztlich faßt er seine Ansichten über den Artikel so zusammen:
Der unbestritten vorhandene Wahrheitsgehalt des "Was" und "Wie" steht in krassem Gegensatz zum Wahrheitsgehalt des vorgeschlagenen "Warum"... Diese Tendenz zieht sich denn auch durch den Rest des Artikels bis zum Ende hin(...)
Europas größter Hindutempel wird eröffnet In einem Gewerbegebiet von Hamm-Uentrop nahe der Abfahrt an der A2 Hannover-Oberhausen wird am Sonntag, dem 7. Juli der größte Hindutempel Europas eröffnet. Nur wenige Tage vor der Tempelweihe sind die Arbeiten immer noch in vollem Gange, um die letzten Details der vielen Einzelaltäre zu vollenden. Unter den beteiligten Handwerkern sind auch zehn Tempelbauer, die aus Indien eingeflogen wurden. Schutzherrin der neuen Kultstätte ist die Göttin Sri Kamadchi Ampal. In dem Tempel nach südindischem Vorbild werden insgesamt 240 Götter verehrt. Koordinator des mehr als 1,5 Millionen Euro teuren Projekts ist der Hindu-Priester Arumugam Paskaran.