rc dot org soll ein unabhängiges Webmagazin von und über Heiden und ihre Themen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Religionen werden. Zur Entwicklung dieses Zieles dient dieser Testlauf.
Dies ist nicht die offizielle Website des Rabenclan e.V.
Angst vor Phantom in Indien Eine übernatürliche Erscheinung mit dem Namen Muhnochwa (Gesichtkratzer) verursacht in Indien eine Massenhysterie. Muhnochwa wird als rot-blau strahlende Kugel beschrieben, die auf den Gesichtern und Gliedmaßen der Opfer Kratzer und Verbrennungen hinterlässt - und wird mittlerweile für sieben Todesfälle verantwortlich gemacht. Aus Angst vor dem "Gesichtkratzer"-Phantom in Indien hat ein Mann seine Mutter erschossen. Er zielte auf Lichter, die seiner Meinung nach zu dem fliegenden Unwesen gehörten, und traf seine Mutter tödlich. Das berichtet eine indische Zeitung. Damit haben durch die Hysterie im Bundesstaat Uttar Pradesh schon drei Menschen ihr Leben verloren. Leute behaupten, sie seien von dem Phantom angegriffen worden. Er gleiche einer fliegenden Untertasse, sagen die einen. Er sei ein Wesen mit Hund- oder Katzenkopf, sagen andere. Die lokale Polizei geht auch weiter anderen Spuren nach. Police Deputy Inspector General K. N. D. Dwivedi glaubt an ein gentechnisch erzeugtes Insekt, das von "anti-nationalen Elementen" (sprich: Pakistan) ins Land gebracht worden sei. (tp/dpa)
"Priesterinnen" verlangen Rücknahme der Exkommunikation Schon allein aus formalen Gründen sei die Exkommunikation nicht gültig, meinen die sieben Frauen, die sich am 29. die Priesterweihe hatten spenden lassen. Das Dekret zur Exkommunikation ist nach Ansicht der "Priesterinnen" nicht ordnungsgemäß bekannt gemacht worden und sei deshalb auch nicht wirksam. So hätten die Frauen von der Exkommunikation am 5. August nur aus den Medien erfahren. Erst Tage später sei bei der Sprecherin der deutschen "Priesterinnen", Gisela Forster, das Dekret in einem Brief ohne Absender und ohne Briefmarken vor der Tür ihres Sohnes in Berg am Starnberger See niedergelegt worden. Die "Priesterinnen" wiesen ferner darauf hin, dass sie das ihnen vorgeworfene "schwerwiegende Vergehen" nicht begangen hätten. Nach dem römisch- katholischen Kirchenrecht gehöre eine Weihe von Frauen zu Priesterinnen nicht zu den Delikten, die eine Exkommunikation nach sich ziehen. Dem Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, warfen die "Priesterinnen" vor, bisher auf keines ihrer Argumente geantwortet zu haben. Das sei eine "menschenverachtende Verhaltensweise". Auch ein Rechtsbeistand hätte ihnen nach dem Kirchenrecht zugestanden.
Doch keine anglikanische Priesterweihe für Homosexuelle Entgegen der Meldung letzter Woche tritt der neu ernannte Primas der anglikanischen Kirche von England, Erzbischof Rowan Williams, nicht für die Priesterweihe von aktiven Homosexuellen ein. In einem Brief an alle anglikanischen Gemeinschaften der Welt relativiert Williams seine früheren Äußerungen zur Homosexualität. Was er bislang zu diesem Thema gesagt habe, sei seine persönliche Meinung gewesen, betonte der neue Erzbischof von Canterbury. Er stehe auf dem Standpunkt, dass allgemein die Weihe von aktiven Homosexuellen zum Priester oder die kirchliche Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare nicht akzeptabel sei, betonte Williams in dem Schreiben, wie die Tageszeitung "Daily Telegraph" berichtet.
Vatikan exkommuniziert "Priesterinnen" Der Vatikan hat die sieben Frauen formell exkommuniziert, die sich am 29. Juni zu katholischen Priesterinnen "weihen" ließen. Das vatikanische Presseamt gab soeben ein entsprechendes Dekret der vatikanischen Glaubenskongregation heraus, die den Frauen zunächst eine Frist bis zum 22. Juli gesetzt hatte, um sich von ihrem Verhalten zu distanzieren. Nachdem diese Frist abgelaufen war, ohne dass die Betroffenen Bereitschaft zur Umkehr zeigten, erfolgte nun der formelle Ausschluss von den Sakramenten der katholischen Kirche. Die gegen die Frauen verhängte Exkommunikation wird dabei als "Beugestrafe" verhängt: Sie kann somit im Fall eines späteren Einlenken der Prieseterinnen wieder zurückgenommen werden. In dem vom Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, unterzeichneten Dekret heißt es dazu ausdrücklich, die Kongregation vertraue darauf, dass die Betroffenen "erleuchtet durch die Gnade des Heiligen Geistes, zur Einsicht gelangen und den Weg zurückfinden zur Einheit im Glauben und zur Gemeinschaft mit der Kirche, die sie durch ihr Handeln verletzt haben". Der Kölner Kardinal Joachim Meisner bezeichnete die Weihe der Frauen zuvor als "ebensolchen Unsinn wie der Wunsch von Männern, Kinder gebären zu können".
Althingsbeschluß: Kein Vortrag von Nemenyi Auf dem gestrigen Althing der Nornirs Aett, der Gemeinschaft der Asatru im Rabenclan, ist das Thema Geza von Nemenyi ein Tagesordnungspunkt gewesen. Es wurde ohne Gegenstimmen entschieden, dass die bisherige Politik des Rabenclan auch weiterhin anzuwenden sei, mit keinen ideologisch zweifelhaften Gruppierungen oder Charakteren, zu denen Geza von Nemenyi eindeutig zu zählen sei, zu verkehren. Der Althing forderte vom Vorstand, eine eventuelle Anmeldung von Nemenyis zur Vollversammlung abzulehnen. Bislang liegt jedoch nach Auskunft der vereinsinternen Festplanung keine Anmeldung von ihm vor, was bedeuten würde, daß seine im Rabenclan-Forum gemachte Behauptung, auf der Vollversammlung mit einem Vortrag anwesend zu sein, auf keinen Fall durch eine Zusage des Vereins abgesichert ist. Der Althing stellte fest, daß Nemenyi sich zwar zu bemühen scheine, seiner Vergangenheit zu entfliehen, jedoch mittels des Versuchs, seine Vergangenheit mit Angriffen auf die Reputation von Kritikern zu verschleiern. Auf Informationen und vorgelegte Quellen gehe er auch in seiner aktuellen Stellungnahme mit keinem Wort ein, so daß diese eigentlich nicht als eine Gegendarstellung erkennbar sei: Die vom Ariosophieprojekt des Rabenclan veröffentlichten Kontakte zu ariosophischen und ideologisch völkischen Gruppierungen und Personen würden von ihm nämlich an keiner Stelle dementiert. Es wurde während der Diskussion die Vermutung geäußert, von Nemenyi versuche offenbar, sich durch die Annäherung an den Rabenclan eine "Absolution" zu erwirken. Es sei bekannt, daß der Verein kategorisch und aktiv gegen ariosophische Ideologieträger kämpft, die versuchen, jene Anfang des 20.Jahrhunderts im Fahrwasser der Theosophie populär gewordenen rassistischen und chauvinistischen Weltsichten als "die wirkliche" naturreligiöse Überzeugung zu verkaufen. Grund für diesen Versuch könne sein, daß der Vorsitzende der "Germanischen Glaubensgemeinschaft" vorhabe, ein Buch zu veröffentlichen. Mit einem Vortrag beim Rabenclan in der Biografie könne er sich sicher bessere Verkaufszahlen erhoffen, da dann auch kritischere Heiden zu den Käufern zählen könnten. Anwesende VertreterInnen des Rabenclan-Vorstandes erklärten daraufhin, daß es dazu nicht kommen werde und von Nemenyi mit Hinweis auf diverse Vollversammlungsbeschlüsse auf keinen Fall zu einer Rabenclan-Veranstaltung zugelassen werde. Weiterhin wurde klargestellt, daß der Althing sich schärfstens gegen die Diffamierungen gegen das Rabenclanmitglied Matthias Wenger verwahrt: Wenger lege seine mit von Nemenyi gemeinsame Vergangenheit offen und genieße das vollste Vertrauen der Fylkimitglieder in seine Integrität.
Geza von Nemenyi meldet sich im Rabenclan-Forum zu Wort Eine persönliche Stellungnahme von Geza von Nemenyi zu seiner Nennung in den Untersuchungen des Ariosophieprojektes der im Rabenclan organisierten Asatru, das eines der wichtigsten und umfangreichsten Projekte des Rabenclan darstellt, findet sich heute im Vereinsforum. Im gleichen Text vermittelt von Nemenyi den Eindruck, der Rabenclan habe ihn für einen "Diavortrag über Runenkunde" zur Vollversammlung im November eingeladen. Matthias Wenger, Herausgeber des Magazins "Der Hain", veröffentlichte inzwischen im Rahmen des Ariosophieprojektes der Rabenclan weitere Informationen zu Geza von Nemenyi. Von Wenger ist bekannt, daß er lange Zeit mit v. N zusammengearbeitet hatte, sich aber inzwischen von den Inhalten und auch dem damaligen Weggefährten klar distanziert und stattdessen für die werttvolle kritische Aufklärungsarbeit über Strukturen und Methoden heidnischer und vor allem ariosophischer Szenen bekannt ist. Geza von Nemenyi im Rabenclan-Forum Ariosophieprojekt: Ariosophie - ein Überblick Matthias Wengers Artikel "Schwierigkeiten mit der Wahrheit...?"