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Jedi-Religion AUSTRALIEN: Die "tageszeitung" (taz) meldet: "Mehr als 70.000 Menschen haben bei der letzten Volkszählung in Australien die Frage nach ihrer Religion mit "Jedi" beantwortet. Nach Angaben des australischen Amts für Statistik sind das 0,37 Prozent der 19 Millionen Einwohner Australiens. Der Begriff Jedi stammt aus den Science-Fiction-Filmen der "Krieg der Sterne"-Reihe. Die Jedis gehören in Australien zu den wichtigsten Filmhelden. Der "Jedi-Boom" begann dort Anfang vergangenen Jahres vor der Volkszählung im August im Internet, als dort in Fan-Kreisen Berichte kursierten, wonach Jedi als Religion anerkannt werden müsse, wenn mindestens 10.000 Menschen dies zu ihrer Religion erklärten. Das Statistische Amt reagierte umgehend und drohte bei falschen Angaben mit einer Geldbuße von 1.000 australischen Dollar (560 Euro). Ob das Amt nun gegen die Jedi-Gläubigen vorgehen will, war zunächst nicht klar. Auf der Website des Amtes hieß es nur, falsche Angaben gingen zu Lasten der Allgemeinheit. Benötigte Einrichtungen würden so vielleicht nicht gebaut. Die Kriterien für die Anerkennung einer Gruppe als Religion gingen auch über die reinen Zahlen in einer Volkszählung hinaus, erklärte das Amt. Christen sind in Australien nach wie vor die größte Religionsgemeinschaft mit 12,8 Millionen Personen." (Quelle/Text: die tageszeitung
Das Internet-Archiv archive.org hat den Zugriff auf die Seiten der Scientology-Kritiker Operation Clambake blockiert. Wer versucht, die archivierten Seiten aufzurufen, bekommt eine allgemein gehaltene Fehlermeldung. Laut News.com sollen Anwälte von Scientology Druck auf die Betreiber des Archivs ausgeübt haben.(heise.de)
Die Fehlermeldung lautet allerdings, daß der Site Owner die Blockade gewünscht habe. Das müßte dann allerdings ja Andreas Heldal-Lund, der Betreiber von xenu.net, gewesen sein. Der jedoch wars eben nicht, und um das zu belegen, veröffentlichte er nun den Mailverkehr zwischen sich und archive.org. Er schreibt an archive.org: "There must be an error, since I am and have always been the site owner and developer. And I have never requested that you remove my site.". Archive.org gibt letztlich, allerdings erst nach einer weiteren Anfrage, zu, daß sie eine Liste von kritischen Seiten auf Druck der Scientology geblockt haben.
Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) untersucht Faszination des Buddhismus Vertreter der europäischen Bischofskonferenzen und des Vatikan setzten sich in Straßburg mit dem Verhältnis zwischen Kirche und Buddhismus auseinander. Der Westen sei vom Buddhismus fasziniert, weil er eher wie ein "Lebensmodell erscheint denn als eine Religion mit einem festen System von Wahrheiten und hierarchischer Institution", betonte die schwedische Dominikanerin Katrin Amell, die in Schweden für den Dialog mit den Buddhisten verantwortlich ist, bei der Buddhismus-Konsultation des "Rates der Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE) und des Päpstlichen Rates für den interreligösen Dialog in Straßburg. Die Möglichkeit, sich die buddhistische Vision des Lebens zu Eigen zu machen, ohne der buddhistischen Religionsgemeinschaft anzugehören, übe in einer individualistischen Gesellschaft wie der europäischen eine große Faszination aus, so Amell. Die Kirche müsse die Anziehungskraft des Buddhismus ernst nehmen und dürfe diese Religion nicht als Modeerscheinung oder Bedrohung des Christentums betrachten, sondern als "seit 2.500 Jahren bestehenden spirituellen Weg", mit dem ein Dialog notwendig sei. Die Ordensfrau sprach sich insbesondere für gemeinsame Aktionen zu Gunsten von Frieden und Gerechtigkeit aus. Festgestellt wurde aber auch, dass es keine Möglichkeit einer "Doppelmitgliedschaft" geben könne, auch wenn manche buddhistische spirituelle Traditionen ein Impuls seien, vergessene eigene christliche Haltungen zu erneuern. An den Beratungen in Straßburg nahmen auch der Präsident des CCEE, Bischof Amedee Grab, der Sekretär des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Bischof Michael Fitzgerald, sowie der Erzbischof von Straßburg, Joseph Dore, teil.
30 Tote bei Angriff auf Hindu-Tempel Im indischen Bundesstaat Gujarat ist am Mittwoch die Belagerung eines Hindu-Tempels durch mutmaßliche Moslemextremisten blutig beendet worden. Die beiden Angreifer seien erschossen worden, teilte die Polizei in mit. Sie hatten den Tempel am Vortag gestürmt und 30 Menschen getötet sowie 75 verletzt (...) Die indische Armee entsandte etwa 3000 Soldaten in die Region. Die Truppen sollen einen erneuten Ausbruch religiös motivierter Gewalt in Gujarat verhindern. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums nannte die Truppenverlegung eine Vorsichtsmaßnahme auf Bitten der Regierung von Gujarat. Der Anschlag stehe vermutlich in Zusammenhang mit den Wahlen, die derzeit in Kaschmir stattfinden. Moslemextremisten hatten angekündigt, diese durch eine Welle der Gewalt stören zu wollen. Auch die USA und Deutschland verurteilten den Angriff. US-Präsident George W. Bush sprach von einem terroristischen Anschlag. Außenminister Joschka Fischer sagte, der Versuch, Hass zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen zu säen, dürfe nicht aufgehen. Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) warnte vor Vergeltungsanschlägen auf moslemische Bürger von Guajarat. (netzeitung)
Scientologen versuchen Flutkatastrophe auszunutzen In den vergangenen Tagen habe die Scientology-Church im brandenburgischen Perleberg und sächsischen Pirna versucht, neue Mitglieder zu werben, sagte der Sektenbeauftragte der evangelischen Kirche, Thomas Gandow, der Nachrichtenagentur ddp in Berlin. Auch nach dem Amoklauf in Erfurt im April sowie nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine über dem Bodensee im Juli seien Scientologen verstärkt in diesen Regionen in Erscheinung getreten. In den kommenden Tagen rechnet Gandow mit Auftritten der Scientology Church entlang der Hochwassergebiete an der Elbe.
LEXINGTON/USA: Der SPIEGEL meldet: "Im amerikanischen Lexington ist die Religionsfreiheit noch etwas wert: Über mehrere Wochen waren satanistische Messen Bestandteil des offiziellen religiösen Kalenders im Green River Strafgefängnis. Nun wurden die teuflischen Gottesdienste vom Bundesstaat Kentucky verboten. Nach einem Bericht des "Lexington Herald-Leader" hatte die Gefängnisleiterin die satanistischen Rituale in den religiösen Kalender aufnehmen lassen, um die Aktivitäten der Teufelsanhänger besser überwachen zu können. Doch die staatliche Gefängnisbehörde war anderer Ansicht: Eine Sprecherin erklärte, man habe Informationen gefunden, die darauf hindeuteten, dass satanische Messen eine Bedrohung für die Institutionen darstellen könnten. Deshalb wolle man die Gottesdienste nicht unterstützen. Wie die amerikanische Zeitung weiter berichtet, arbeite der Bundesstaat Kentucky an einer einheitlichen Politik gegenüber religiösen Praktiken wie Satanismus oder Hexerei. Bisher liege die Entscheidung bei der jeweiligen Gefängnisleitung. Nach Angaben der staatlichen Gefängnisbehörde würde in mindestens zwei weiteren Anstalten in Kentucky Satanismus praktiziert. In der Vergangenheit hätten Insassen dort um Kerzen, Kerzenständer, Weihrauch und schwarze Gewänder gebeten. Der paganistische Wicca-Kult, der sich unter anderem der Hexerei bedient, darf im Green River Gefängnis übrigens weiterhin betrieben werden. Er stelle keine Gefahr für die Sicherheit der Institutionen dar, erklärte die Gefängnisbehörde gegenüber dem 'Herald-Leader'. " Quelle/Text: DER SPIEGEL
In Teufels Küche Wieso Heiden Distanz zu Satanisten halten sollten Heiden glauben nicht an den Teufel und beziehen ihn auch nicht ihr religiöses System ein. Trotzdem werden wir ständig mit Satanisten in einen Topf geworfen - ein auch von aussen erkennbarer "Sicherheitsabstand" ist notwendig. Meint Martin Marheinecke in seinem neuen Artikel, der heute im Rabenclan-Container veröffentlicht wurde.