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Honduras: Kirche verbietet den «Ketchup-Song» Interessant genug, daß in Honduras die Kirche ein Lied "verbieten" kann, aber hier zeigt sich auch die weltfremde Angst der Kirchenmenschen vor Modernität und dem, was die Jugend bewegt. Und sei es nur ein sinnfreies Party-Lied in Pidgin-Spanisch-Englisch:
(...)Der Refrain des Stückes, der sich nicht übersetzen lässt, sei die Verballhornung einer satanischen Formel, mutmaßt die Kirche. Er enthalte die Nachricht: «Werde ein Ketzer; Jehova, höre auf zu sein». Seit einigen Wochen kursieren auf spanischsprachigen Internetseiten Artikel, in denen der Songtext auf diese Weise gedeutet wird. Mit der Hauptfigur des Liedes, dem charmanten Nachtschwärmer Diego, ist nach Meinung der Kirche der Teufel selbst gemeint. Die drei Interpretinnen beteuern nach Angaben ihrer Plattenfirma Sony, keine satanischen Inhalte in dem Song versteckt zu haben. Das Ganze sei ein harmloses Wortspiel. Spanische und honduranische Theologen wollen dagegen den Text weiter analysieren und auf gefährliche Botschaften abklopfen.
Moment mal, Herr Pastor! Da lese ich in diesem Artikel folgendes:
Der Pastor (Hinrich C.G. Westphal, Mitbegründer der christlichen Initiative "Andere Zeiten. Initiativen zum Kirchenjahr") macht darauf aufmerksam, dass der Sinngehalt der kirchlichen Feste ja auch dem natürlichen Jahresrhythmus entspreche. So auch mit dem herbstlich trüben November als dem Monat des Totengedenkens vor dem Monat des Advent, also der Erwartung des Festes des Lichts in der dunkelsten Zeit des Jahres. "Es ist gesund und heilsam, dem Rhythmus der kirchlichen Feste zu folgen", sagt er. "Sie sind ein Schatz, den sich die Menschen zu Nutze machen sollten - Oasen der Seele."
Zuvor erklären Sie Halloween zu einem "Fest ohne jegliche hiesige religiöse und kulturelle Tradition". Es ist interessant, daß kirchlichen Lobbyisten eine derartige Verfälschung und Verdrehung der tatsächlichen kulturellen Hintergründe des alten Samhain-Festes erlaubt wird. Außerdem ist es nun wahlich nicht so, daß kirchliche Feste sich an die Jahresrythmen halten - sondern an die zuvor an diesen Terminen gefeierten heidnischen Jahreskreisfeste, unter anderem dem Halloween zugrunde liegenden Samhain. Derselbe Artikel der dpa enthält denn auch folgenden Satz: "Seinen Ursprung hat Halloween in einem 2000 Jahre alten Fest der Kelten." Dieses sei von irischen Einwanderern in die USA gekommen und kommt nun von dort wieder zurück nach Europa. Find ich prima. Happy Halloween!
Mayong verliert seine Magie Magic is dying at its birth place. Magic and witchcraft, which are almost synonymous with Mayong, are finding very few takers today as the young generation is totally indifferent to this age-old practice here. This is, however, not something unexpected. “In today’s world of science and technology, who would be interested in magic?” asks Hemchandra Konwar (60) who himself is a descendant of a renowned family of magicians. His father Meenasingha Roja was a magician of great repute. “With the spread of modern education magic is losing its hold over the people. It is only the ignorant who can be held in awe by magic,” Tiken, a student of Mayong Higher Secondary School, says. Majority of the young generation do not even like to take any pride in Mayong’s history as a centre of magic studies. And this is not without reasons because Mayong has often been looked down upon by outsiders because of its close proximity with the darker world of sorcery. “Because of our past attachment with magic, we have been the butt of many jokes and jeers,” another student says. Mayong’s dealings with the supernatural dates back to thousands of years. Lokendra Hazarika, a teacher who has done extensive research on the place’s history, says, “From time immemorial Mayong has been the centre for study of magic.” According to a school of thought, the name Mayong itself is derived from the word maya – that is illusion. People used to be afraid of coming to Mayong because they believed they might be turned into sheep and other animals by the magicians’ spell. A major reason for the decline of magic at Mayong has been the older generation’s reluctance to pass on their teachings and secrets to their wards. “The study of magic requires a lot of hard work, patience and dedication and the masters of the art definitely found these qualities wanting in their followers,” Hazarika says. Many of the teachings were in oral form and those went into oblivion with their death. Sometimes the practitioners themselves burnt the written manuscripts best they fell into underserving hands. Many of the remaining manuscripts were later destroyed by those not interested in magic because even keeping of the mantras at home necessitated strict adherence to tough rituals and regulations, and not abiding by these was supposed to bring bad luck to the family. A few households at Rojamayong and Burhamanyong still possess some manuscripts and practise it in its lesser form. Even the few who may be practising it the harder way are reluctant to reveal anything. Many households at Mayong still resort to the ‘magical way’ to cure minor ailments’. Loknath Mishra, the former Governor of Assam and a reputed tantric, used to collect mantras and other secrets from Mayong. Even PC Sarkar, the world famous magician, acknowledges his indebtedness to Mayong’s teachings for many of his performances. The older generation still feels that the magicians actually performed stupendous feats by the exercise of their magical powers. Legend has it that during the invasion of the Maans from Burma, the Mayong magicians cast a spell around the boundaries of the area and prevented the marauders from entering and plundering Mayong. Conscious circles feel that instead of letting this age-old practice to die, efforts should be made to develop it to a performing art form and preserve it. Its historic value apart, magic is an inseparable part of Mayong’s culture and heritage. Besides ancient manuscripts related to magic, Mayong has scores of archaeological relics lying scattered all over the place. Although the people are demanding a museum in the area since the last 17 years to preserve these, the Government has turned a deaf ear to their requests. “Some time back construction of a museum was started, but was left halfway,” complain local residents. It is high time the authorities concerned did something concrete to preserve the rich heritage of Mayong. (Sivasish Thakur in der Assam Tribune)
Britischer Hexer bietet dem FBI Hilfe an BRITAIN'S top white witch is hoping to travel to the US to help catch the serial sniper. Kevin Carlyon, 43, high priest of British White Witches, has sent a "psychic profile" of the sniper to the FBI. Mr Carlyon, of Hastings, East Sussex, said: "I am going to carry out a ceremony to get him to come to me. Hopefully, the police will take him out." Last year, he went to Loch Ness to curse a Swedish scientist trying to catch the monster.
So witzig diese Meldung auch ist, für die Aussenwirkung von Naturreligionen und Heidentum ist ein solches Verhalten sehr ärgerlich. Wenn er der Meinung ist, etwas bewirken zu können, soll er es doch verdammt nochmal einfach tun. So ist es nur ein dummer Versuch, sich auf Kosten der Attentatsopfer zu profilieren.
Werwölfe? Nr. 1 HAMBURG (GEO/Yahoo): Die Horrorgestalt des Werwolfs hat offenbar einen realen Ursprung: Tollwut-Kranke. ZU dieser Erkenntnis kommt laut Aussage des Magazins GEO der Forscher Utz Anhalt. Der Forscher hatte sich mit dem bekannten Traktat des Tierarztes Joseph Claudius Rougemont aus dem Jahr 1798 beschäftigt. Rougemont spricht sich darin gegen den Volksglauben aus, die an der «Hundswut» (Tollwut) Erkrankten verwandelten sich in Werwölfe. Auffälligerweise ähnelten sich die Symptome der Viruserkrankung und die des imaginären Werwolf-Syndroms: Die Tollwut-Erkrankung beginnt mit einem Biss, die Erkrankten scheuen Tageslicht und Wasseraufnahme und in ihrem eigentümlich starren Gesicht ziehen Spasmen der Muskulatur die Lippen zurück, wodurch wie bei einem Wolf Zunge und Zähne hervortreten, wie das Magazin berichtet. Die Betroffenen brüllen und geifern, weil sie nicht mehr schlucken können. Alle diese Symptome werden auch Werwölfen zugeschrieben. Die an Tollwut erkrankten Menschen seien trotz Rougemonts Bemühungen noch lange Zeit an den gleichen Stellen vergraben worden wie Tiere. Mehrm über das Verhältnis von Menschund Wolf in unserer Kultur findet sich bei GEO. (Quelle/Text: Yahoo)
Werwölfe? Nr. 2 KALIFORNIEN/Modesto (ntv, dpa): Grausiges Ende einer Ehe: Eine Frau in Kalifornien hat ihren Ehemann so heftig gebissen, dass der 65-Jährige sechs Tage später seinen Verletzungen erlag. Das berichtet die Zeitung "Modesto Bee". Sein Tod resultierte aus den Bissverletzungen", sagte ein Polizist der Zeitung. Er habe Fälle untersucht, in denen Hunde tödliche Wunden zufügten und die Opfer an Blutverlust oder schweren Entzündungen starben. Er kenne aber keinen Fall, bei dem ein Mensch tödliche Bisse verursacht habe, betonte der Ermittler in Modesto. Der an Diabetes und Herzschwäche leidende Mann soll mehr als 20 tiefe Bisse erlitten haben. Die 45-jährige Ehefrau ist seit dem Angriff wegen Misshandlung, häuslicher Gewalt und Körperverletzung in Untersuchungshaft. Die Polizei rechnet nach Auswertung des Autopsieberichts mit einer Anklage wegen Totschlags. Dem Mann war es gelungen, während der Attacke die Polizei zu alarmieren. Auf dem Notruf-Mitschnitt sind die Schreie des Opfers zu hören. Auch die Beamten, die dem Mann zu Hilfe kamen, wurden von der Ehefrau mit Bissen angegriffen. Sie war angeblich in Rage geraten, nachdem ihr Partner ihren sexuellen Forderungen nicht nachgekommen war. (Quelle/Text: n-tv / Stuttgarter Nachrichten)
Im Kino: "Signs - Zeichen" Der aktuelle Film vom "Sixth Sense"-Regisseur: Es geht um einen Pfarrer ohne Glauben, Kornkreise und eine Alieninvasion. Oder vielleicht ist das nur ein Vorwand für eine sehr interessante Frage? Ich hab mir den Film angeschaut und eine Rezension geschrieben (keine Angst, verraten wird nichts).
Der Hunger war stärker: Die Gesegnete fraß ihr Adoptivkind auf Die Löwin "Kamuniak" ist immer für eine Überraschung gut. Knapp eine Woche, nachdem sie sich eines Antilopenbabys angenommen hatte, überlegte es sich das Raubtier anders - und fraß ihren Schützling auf. Das Antilopenbaby sei bereits am Donnerstag im Samburu-Nationalpark in Zentralkenia verhungert und dann von der Löwin verspeist worden, berichtete der Wildhüter James Lesuyai. Bislang hatte "Kamuniak" - der Name bedeutet "die Gesegnete" - ihre Beute immer vor anderen Feinden verteidigt. Nur ihr erster Schützling war einem anderen Löwen zum Opfer gefallen. Allerdings hatten entweder die Antilopen-Mütter oder Wildhüter die übrigen Babys aus der "Obhut" der Raubkatze gerettet, um sie vor dem Hungertod zu bewahren. (spiegel/dpa)
Das Kalchakra-Ritual Hintergrund des Kalachakra Tantra ("Heilige Schrift über das Rad der Zeit"): In der Zeit der Entstehung des Textes waren die Buddhisten geistig und physisch durch die heranrückenden Muslime bedroht, der Islam breitete sich in Indien aus - die Lehre des Erleuchteten sollte später weitgehend von dort verdrängt werden. Als Gegenpol zur muslimischen Bedrohung wurde die Vorstellung eines idealen buddhistischen Königreiches geboren - "Shambhala". Die tibetischen Lamas siedelten es im nördlichen Zentralasien an. Im Kalachakra Tantra schuf der tibetische Buddhismus - der sich von der Urform der Lehre ihres Schöpfers Gautama unterscheidet - schließlich die Vision einer Endschlacht zwischen dem mythischen Königreich und dessen Feinden - Juden, Christen und Muslime, deren Religionsstifter "dämonische Schlangen" genannt werden. Der Kampf, gnadenlos ausgefochten mit utopischen Wunderwaffen, führt unter der Führung einer Inkarnation des Dalai Lama zum Endsieg. Shambhala, friedlich und gerecht, erringt die Weltherrschaft. Die Teilnehmer an der Kalachakra-Initiation sollen in einem späteren Leben Soldaten in dieser Endschlacht sein, das Ritual soll den Weg zum Endsieg ebnen. Allerdings beharren Buddhisten darauf, dass es sich um einen spirituellen Kampf handelt, der auch im Inneren des Menschen selbst ausgetragen werde. Shambhala wird vor allem als geistiges Reich gesehen. Das hinderte freilich führende Nationalsozialisten nicht, das Buddhisten-Imperium als Vorbild für ihr "Tausendjähriges Reich" zu betrachten. Der Rückschluß auf eine faschistoide Tendenz im Buddhismus, wie ihn z.B. das "Kritische Forum Kalchakra" formuliert schießt allerdings dabei womöglich über das Ziel Hinaus und erscheint unnötig paranoid. (orf)
Kalachakra for World Peace in Graz In der Grazer Messehalle entsteht seit Sonntag ein imposantes Mandala aus Sand. Anlässlich des Kalachakra Rituals während des Welt-Buddhisten-Treffens in Graz wird dieses fragile Kunstwerk von bis zu sieben Mönchen aus dem Gedächtnis auf eine etwa drei Mal drei Meter große Unterlage gestreut, hieß es seitens der Organisatoren. Der "Grundriss" wurde vom Dalai Lama höchstpersönlich gezeichnet. Beim Ritual selbst dient das Mandala, das den Palast des Gottes Kalachakra darstellt, als Orientierungshilfe für die Teilnehmer. Mit dem Gang durch den imaginären Tempel sollen – so die Lehre im tibetischen Buddhismus - gleichzeitig äußere und innere Welt in Einklang gebracht werden. Am Ende des mehrtägigen Rituals sollen alle Teilnehmer diesen Palast, der auch das eigene Sein, Denken und Körper symbolisiert, im Gedächtnis verinnerlicht haben. Zuletzt wird das Mandala in einem Ritual wieder aufgelöst. Der geweihte Sand wird zur Segnung der Umgebung in einen nahe gelegenen Fluss geleert, um so mit dem Lauf des Wassers die ganze Welt an der positiven Energie teilhaben zu lassen. Am Montag am Nachmittag wird dem tibetischen Oberhaupt ab 16.00 Uhr unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Menschenrechtspreis der Universität Graz verliehen.
Die Gesegnete hat ein neues Adoptiv-Kind KENIA/ SAMBURU-NATIONALPARK (spiegel): „Die Löwin "Kamuniak" hat erneut ganz besondere Muttergefühle bewiesen. Sie "adoptierte" im Samburu-Nationalpark in Kenia schon zum fünften Mal ein neugeborenes Antilopen-Kalb anstatt es zu fressen. Nairobi - Wildhüter entdeckten das ungleiche Paar. "Sie hat das Kalb wohl gestern angenommen, sie sind in friedlicher Eintracht beieinander," sagte ein Ranger in dem im Norden Kenias gelegenen Nationalpark. "Kamuniak", was in der Samburu-Sprache "Die Gesegnete" bedeutet, hat sich seit Beginn des Jahres immer wieder Antilopen-Kälbern angenommen. Jedes Mal versuchte die Löwin, ihre Schützlinge vor anderen Raubtieren zu bewahren. "Kamuniak" gestattete sogar den leiblichen Antilopen-Müttern, ihre Kälber zu säugen. Mit ihrer Hilfe konnten die Kälber schließlich der ungewöhnlichen Fürsorge der Löwin "entkommen" und wurden von Wildhütern gerettet. Aber es gab nicht immer ein Happy-End: Ein Kalb wurde von einem männlichen Löwen gerissen und gefressen - während "Kamuniak" schlief.“ (Quelle/Text: SPIEGEL-Online)
Studie: Antisemitismus in alten Bundesländern breitet sich aus Eine neue Studie der Universität Leipzig kommt zu dem Ergebnis, das in den alten Bundesländern im Laufe von 4 Jahre der Antisemitismus erheblich zugenommen hat. 31 Prozent der befragten Westdeutschen bejahten die Aussage, dass der „Einfluss der Juden zu groß sei“. Vor vier Jahren beantworten nur 15 Prozent der befragten diese Frage positiv. Im Osten blieb der Prozentsatz fast unverändert bei 14 Prozent. 23 % aller Deutschen (Ost + West) stimmten der Aussage zu, dass "Juden mehr als andere Menschen mit üblen Tricks arbeiten, um sich durchzusetzen". 20 % der befragten Deutschen sind der Meinung, "die Juden passen nicht so recht zu uns." Hier war der Unterscheid zwischen West-Deutschen und Ost-Deutschen besonders groß. 8 Prozent der Ostler vertraten diese Meinung, aber 22 Prozent der Westler.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Paul Spiegel kommentierte die Studie mit der Feststellung, dass antijüdische und fremdenfeindliche Einstellungen "kein ausschließliches Problem der vermeintlich perspektivlosen ostdeutschen Bevölkerung" seien. Die geringe politische und mediale Resonanz auf die Studie, die mit je 1000 befragten West- und Ostdeutschen als durchaus repräsentativ gelten kann, war Spiegel besorgt. Angesichts der Ergebnisse und auch jüngster Gewaltakte frage er sich, "was noch geschehen muss, damit das Problem Antisemitismus erst genommen wird". Es reiche nicht aus, einen antisemitischen Trend zur Kenntnis zu nehmen und dann wieder zur Tagesordnung über zu gehen.“ (Quelle: SPIEGEL-Online)
Völkische Panik unbegründet: Angebliches Blonden-Sterben findet doch nicht statt NEW YORK (Spiegel): In den letzten Tagen kursierte in den Medien wieder eine unter völkischen Propagandisten sehr beliebte Meldung, dass blonde Menschen aussterben. Der SPIEGEL korrigiert heute diese Meldung: "Alles nur ein Fake. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat betont, dass es keinerlei Anhaltspunkte für ein baldiges Aussterben naturblonder Menschen gebe. In der vergangenen Woche wurde eine anscheinend gefälschte Meldung der Uno-Behörde verbreitet, die das Ende der Hellhaarigen binnen 200 Jahren vorhersagte. Die WHO betonte, dass man keinen blassen Schimmer habe, wie diese Meldung zustande gekommen sei. Es gebe keine Untersuchungen, die sich dementsprechend mit Haarfarben beschäftige, hieß es. Laut der vermeintlichen WHO-Meldung glaubten deutsche Wissenschaftler, dass der letzte echte Blondschopf vermutlich aus Finnland kommen wird, dem Land, mit dem höchsten Anteil an hellhaarigen Zeitgenossen. Nach Meinung der Experten gebe es zu wenig Menschen, die das rezessive Blond-Gen in sich tragen, so dass die Auslöschung der Hellhaarigen kurz bevor stünde. Ein blondes Kind könne es nur geben, wenn das Gen in der Großeltern-Generation beider Elternteile vorhanden ist. Als Schuldige für die Auslöschung der naturblonden Haarfarbe präsentierte die Verfasser der Meldung blond-gefärbte Frauen: Männer würden sie der naturblonden Weiblichkeit vorziehen und damit würde das "Blond-Gen" auf der Strecke bleiben. " (Text/Quelle: SPIEGEL- Online)
Gen-Food, nein danke! (Telepolis) Sambia weigert sich trotz Hungersnot amerikanische Katastrophenhilfe in Form von Gen-Mais anzunehmen Katastrophenhilfe ist nicht nur ein humanitärer Akt, auch ökonomische und politische Interessen spielen eine Rolle. So profitieren amerikanische Landwirte von Nahrungsmittel-Lieferungen in Krisenregionen: Für die umstrittenen genetisch modifizierten Nahrungsmittel waren Hilfslieferungen bislang ein störungsfreier Markt. Das scheint sich allerdings zu ändern: Die sambische Regierung weigert sich Hilfslieferungen aus den USA anzunehmen, die genetisch modifizierten Mais enthalten. Andere afrikanische Länder wollen zumindest die Verwendung des Gen-Mais als Saatgut verhindern, indem sie nur gemahlenen Mais ausgeben. In Afrika herrscht großes Misstrauen gegenüber "Gen-Food": Man befürchtet, dass unbekannte Nebenwirkungen von den meist nur rudimentären Gesundheitssystemen nicht aufgefangen werden könnten. Das Argument der Amerikaner, dass dieser Mais kein anderer ist als der, den Millionen Amerikaner seit Jahren essen scheint nicht zum Vertrauen in diese "Naturprodukte" beizutragen.