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Handschrift zum Nibelungenlied entdeckt In einem österreichischen Kloster sind Handschriften zum Nibelungenlied entdeckt worden. Sie stammen aus dem 12. Jahrhundert. Zwischen den Jahren 1180 bis 1210 soll das Nibelungenlied entstanden sein. Handschriften aus dieser Zeit sind im österreichischen Stift Zwettl entdeckt worden. Auf den kleinen Pergamenten stehen Prosatexte über das Heldengedicht, sagte die Archivarin des Stifts, Charlotte Ziegler, laut Agenturberichten. Das Nibelungenlied ist in Versform geschrieben, die Pergamente jedoch in Prosa. Die Entdecker sind jedoch sicher, dass sie sich mit dem Heldenepos beschäftigen, es seien Worte wie wie «Siverit» für Siegfried oder «Swamerole» für Spielmann darauf geschrieben. Anhand von Schriftvergleichen habe man die Texte auf das 12. Jahrhundert datiert, so die Archivarin und Kunsthistorikerin. (nz)
Christen gegen christliche Fundamentalisten-Rhetorik Bush macht sich Gott gleich titelt das ZDF und beschreibt den Unwillen der christlichen Kirchen weltweit (ausgenommen Southern Babtists) gegen Bushs anspruch, einen Stellvertreterkampf des "Guten" gegen das leibhaftige "Böse" zu führen.
Dieser Anspruch auf absolute "Wahrheit" entspring nach Mark Juergensmeyer, Professor für Soziologie und Religionswissenschaften an der Universität von Santa Barbara in Kalifornien, seinem fundamentalistisch-christlichen Glauben. Es geht Bush nicht nur um den Kampf gegen ein potenziell gefährliches Regime, sondern um den Sieg "des Lichts über die Dunkelheit", so Mark Juergensmeyer. [...] Mark Juergensmeyer argumentiert gegenüber ZDFonline, dass Präsident G. W. Bush von einem Missionsgedanken beseelt ist. Damit steht er sicherlich in der Geschichte der USA nicht alleine da. Die ersten weißen Siedler wollten Amerika als "Stadt auf einem Hügel", als leuchtendes Vorbild und Heil bringende Nation errichten. Bei Bush paart sich diese Tradition mit einer simplizistisch-christlichen Weltsicht. Saddam Hussein wird in Bushs Augen zum Symbol von Angst und "dem Bösen". Mit diesem Krieg sieht er seine Möglichkeit, seine Pflicht, "gute Taten zu vollbringen". Mark Juergensmeyer geht so weit, diesen Wunsch Bushs nach der Verbreitung "des Guten" durch die USA als einen der Gründe für diesen Krieg zu bezeichnen. [...]
Dass Bush und seine Umgebung sich im Rahmen des fundamentalistischen baptistischen Christentums bewegt und entsprechende "geteilte Rhetorik", also Schlüsselwörter benutzt, die dem normalen "Westler" etwas anderes sagen als dem Bibel-Belt-Christen, der mit "dem Bösen" etwas sehr konkretes aus seiner Glaubenswelt verbindet und nicht nur eine Begrifflichkeit, die etwas als "nicht so doll" umreißt, ist allerdings nichts neues, aber das muss den gemäßigten Christen nicht gefallen, wie Michael Moore ja schon bemerkte:
"The Pope has said this war is wrong, that it is a SIN. The Pope! But even worse, the Dixie Chicks have now come out against you!"
- und jetzt auch noch Pfarrer Utz aus Berlin, Bundeswehrseelsorger der Landeskirche Berlin-Brandenburg:
"Er allein weiß, was das Gute ist und was das Böse, und er schraubt dies auf eine religiöse und ideologische Ebene hoch, macht sich zum Richter über Menschen und Völker. Damit macht er sich Gott gleich, und das ist Blasphemie" (ZDF ebenda)
Nachtrag: auch das TV-Magazin "Monitor" hat sich dieses Themas angenommen.
Stellungnahme des Rabenclan e.V. zum drohenden Krieg der USA gegen den Irak “Kreuzzug? - Nein Danke!” In der aktuellen Presserklärung des Rabenclan wird die Kriegspolitik der USA als Mittel zur Beendigung von Saddam Husseins Terrorregime scharf kritisiert. Es heisst dort u.a.: Im Zuge der Kriegvorbereitungen gegen den Irak gelang der Regierung des US-Präsidenten George W. Bush eine traurige historische Premiere: Noch nie sind in einer demokratischen Regierung nationale Machtinteressen und christlich-fundamentalistischer Missionsdrang eine so innige Verbindung eingegangen. Dabei bilden sie ein irritierendes Spiegelbild zur Ideologie islamischer Fanatiker, die sich im “heiligen Krieg” gegen den Westen und vor allem die USA wähnen. (...)Wir verurteilen aufs Schärfste die skrupellose, menschenverachtende und hinterlistige Politik des irakischen Diktators Saddam Hussein. Wir wünschen dem seit langem leidenden irakischen Volk eine demokratische Regierung und eine funktionierende sozial gerechte Wirtschaft. Wir wissen, dass es in der arabischen Welt leider keine einzige intakte Demokratie gibt. Wir sind gegen theokratische Regime - egal, ob sie sich islamisch, christlich oder sonstwie nennen. Aber wir lehnen einen gewaltsamen “Kreuzzug für Demokratie” ab. Die notwendigen Veränderungen müssen von innen kommen. Wie seinerzeit in Osteuropa. Helfen - ja, bevormunden - nein.(...)
Reuters meldet Women Dance Naked for Rain Mon March 3, 2003 02:33 PM ET MELBOURNE (Reuters) - Hundreds of Australian women danced naked at a secluded location amid drought-ravaged farmland on Sunday in a ritual intended to bring rain. Organizers from the small town of Ouyen in far northwest Victoria state said up to 500 women danced and chanted in a ceremony inspired by a Nepali drought-breaking tradition. "We are all pretty positive that it is going to work and the community here has got behind it just so well," organizing committee chairwoman Lynne Healy told Reuters. "We are expecting rain within the next few days, or a week anyway." The dance was held alongside regional family day festivities, with the women taken by buses to the secret location to complete the dance either naked or partially clothed, in sarongs. "It has been a great day for community connectedness and positive mental health for people in drought-affected areas, and that was one of the reasons behind it too," Healy said. Rain fell in the region last week, following a rehearsal dance, but farmers need more in the next few months to let them plant crops.