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Diese Rubrik informiert über Austellungen,
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andere Ereignisse in Kulturbetrieb und Medienwelt, die mit Heidentum im engeren und weiteren Sinn zu tun haben.
 


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wDonnerstag, Juli 31, 2003

Freistadt (Österreich): Austellung "Orte der Kraft - Kraft der Einbildung"

Im Mühlviertler Schlossmuseum ist Anfang des Monats eine Ausstellung eröffnet worden, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven auf archäologische Fundstätten beschäftigt Die Ausstellung - Teil des oberösterreichischen Projekts "Worauf wir stehen" - befasst sich damit, dass sowohl akademische archäologische Disziplinen als auch Teile des großen Feldes der sogenannten "Esoterik" sich mit der Vergangenheit beschäftigen. Neben den unterschiedlichen Methoden, Inhalten und vor allem dem Zweck dieser Beschäftigung stehen Probleme und Konfliktpunkte im Zentrum dieser Ausstellung. Der Umgang mit Fundorten ("Orte der Kraft"), der Zugang zum Begriff "Matriarchat" und die auch für die Archäologie interessanten Wurzeln des "Neuheidentums" bilden dabei ebenso Schwerpunkte wie der Themenbereich "Archäologie/Esoterik/Nationalsozialismus". Günter Kantilli, Geomant und integrativer Heimatforscher, konnte anhand einiger thematischer Schwerpunkte seine Sichtweise in die Ausstellung einbringen.

Ort: Mühlviertler Schlossmuseum, Schlosshof 2, 4240 Freistadt
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9:00 - 12:00 / 14:00 - 17:00
Sa, So, Feiertag: 14:00 - 17:00
Infos: Konsulent Fritz Fellner- 07942/72 274

von Lucas Corso um 16:02  


wMontag, Juli 14, 2003

Würzburger Ausstellung: Gehegt, gejagt, geopfert - Tiere im antiken Griechenland
Das Martin von Wagner Museum der Julius-Maximilians-Universität zeigt vom 29. Juni - 5. Oktober 2003 mit dieser Ausstellung Stellenwert und Bedeutung der Tiere in Mythos und Kult, Gesellschaft und Wirtschaft des antiken Griechenlands. Antike Schriftquellen und Tierquellen sind dabei die Basis, um unterschiedlichen Facetten um die enge Verbindung einzelner Tiere mit bestimmten Gottheiten im Speziellen und das Verhältnis der Griechen zu Tieren als Arbeitshilfen, Transportmittel, Liebesgeschenk, Statussymbol, Nahrung und Opfergabe. Die Ausstellung wurde von Studierenden verschiedener Fächer der Philosophischen Fakultäten im Rahmen eines Museumspraktikums gestaltet. Die Exponate, Vasen, Terrakotten und Münzen, stammen weitgehend aus Beständen der Antikensammlung.

Öffnungszeiten:
Di bis Sa.14-17 Uhr
So. 14-tägig von 9.30-12.30
Infos: 0931- 312866/312282

von Lucas Corso um 12:34  


w

Salzburg: Schmuck und Magie (13. 6. bis 24. 8. 2003)

Die Sonderausstellung des Salzburger Museums "Schmuck und Magie - Archäologische Schätze, die schützen" präsentiert 74 ausgewählte Schmuckobjekte, die mit wenigen Ausnahmen bei Ausgrabungen des Salzburger Museums und der Landesarch?ologie in Stadt und Land Salzburg aufgedeckt wurden.

In einem weiten Bogen, der in der Jungsteinzeit einsetzt und bis in die Neuzeit reicht, wird eine Art Geschichte des Schmucks vor Augen geführt und ein Einblick in die Vielfalt seiner Inhalte und Formen gegeben. Die Ausstellung bietet aber auch Auskunft darüber, dass Schmuck nicht immer nur als reiner Gebrauchs- und Ziergegenstand angesehen wurde, sondern auch übergeordnete Funktionen erfüllte. In vielen Fällen kam Schmuck jedoch auch eine zusätzliche Wertigkeit zu, so dass er zum Sitz einer übernatürlichen Kraft und zu einem magischen Mittel mit schutz- und heilbringender Wirkung aufsteigen konnte. Schmuck war somit auch häufig der Ausdruck einer Glaubensvorstellung, die in der Natur, in jeder Materie, in jedem Zeichen und Körper eine Gruppe von geheimnisvollen Kräften angezeigt sah. Er bildete daher auch das Element eines Denk- und Handlungssystems, das sich mit diesen sonst nicht erkl?rbaren und meist als überlegen und göttlich eingestuften Erscheinungen auseinandergesetzt hat. Der magisch-religiöse Aspekt wird zwar nicht immer sofort deutlich, doch ergibt sich die ambivalente Bedeutung des Schmucks aus jeweils gut entschlüsselbaren Faktoren.

von Lucas Corso um 12:29