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USA: Erste Homo-Schule wird demnächst eröffnet New Yorks Bürgermeister, Michael Bloomberg, hat die Eröffnung der ersten staatlichen Schule in den USA für schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Schüler angekündigt. Die Harvey Milk High School werde im September für zunächst hundert Schüler ihre Tore öffnen, sagte Bloomberg am Montag in New York. Die Einrichtung der Schule sei "eine gute Idee, weil einige der schwulen und lesbischen Kinder in anderen Schulen ständig schikaniert und geschlagen wurden", betonte der Bürgermeister. "Hier können sie lernen, ohne sich Sorgen machen zu müssen." Das Schulgebäude im Stadtzentrum von Manhattan wird derzeit für 3,2 Millionen Dollar (2,8 Millionen Euro) renoviert. Die Harvey Milk High School wird bereits seit zwei Jahrzehnten inoffiziell von einem alternativen Schulträger betrieben. Sie ist nach einem schwulen Beamten aus San Francisco benannt, der 1978 ermordet worden war. Konservative Gruppen kritisierten Bloombergs Entscheidung und warfen ihm Verschwendung von Steuergeldern vor. (Quelle/Text: Yahoo)
Katholische US-Diözese Boston: Anzahl missbrauchter Kinder horrend hoch Vermutlich über 1.000 Kinder sind in der Erzdiözese Boston in den vergangenen 40 Jahren Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Das steht in dem Bericht des Generalstaatsanwalts von Massachussets, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Nach 16 Monaten Recherche sei klar, dass die Übergriffe von Kirchenleuten gegen Kinder alle Befürchtungen an Ausmaß und Gewicht noch übertroffen hätten, so Staatsanwalt Tom Reilly. Dabei sprach er auch von einem ?unentschuldbaren? Verhalten der Kirchenleitung unter dem inzwischen zurückgetretenen Bostoner Kardinal Bernard Law. (Quelle/Text: Radio Vatikan)
Präsident Äquatorialguinea hat direkten Draht zu Gott Der staatliche Radiosender im westafrikanischen Äquatorialguinea hat den Präsidenten des Landes Teodoro Obiang Nguema einen ganz besonderen Draht zu Gott (vermutlich dem christlichen) attestiert und den Bewohnern des Landes auch die dadurch entstehenden Konsequenzen erklärt. In einer Sendung über «Frieden, Ruhe und die Ordnung im Lande» hieß es, Präsident Teodoro Obiang Nguema stehe in ständigem Kontakt mit dem Allmächtigen. Nguema sei «wie Gott im Himmel», hieß es. Die Konsequenz: «Er kann beschließen, jemanden zu töten, ohne dass ihn jemand zur Rechenschaft zieht oder er in die Hölle fährt, weil es Gott selbst ist, mit dem er in ständigem Kontakt ist und der ihm Kraft gibt». Der 61-jährige Obiang Nguema kam nach einem Staatsstreich vor 23 Jahren an die Macht. In Äquatorialguinea leben etwa 500.000 Menschen (Quelle/Text: Netzzeitung
Amerikanisches Bundesgericht verurteilt betagte pazifistische Nonne zu zwei Jahrzehnten Haft Ein us-amerikanisches Gerícht hat die dominikanischen Ordenfrauen Carol Gilbert, Ardeth Platte und Jackie Hudson zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die 68jährige Jackie Hudson wurde mit 21 Jahren Freiheitsentzug zur höchsten Strafe verurteilt . Ardeth Platte (66 Jahre) wird für 3 Jahre und 5 Monate, Carol Gilbert (55 Jahre) für 2 Jahre und neun Monate inhaftiert. Die drei Nonnen waren im Oktober 2002 auf das Militärgelände in der Nähe der Stadt Greely (Colorado/USA) eingedrungen, um eine 300-Kilotonnen-Atomrakete des Typs Minuteman-III "abzurüsten". Mit Hämmern schlugen sie auf den 20 Tonnen schweren Betondeckel eines Waffensilos ein, bevor sie von Angehörigen der Luftwaffe überwältigt wurden. Nach Angaben der Behörden entstand dabei ein Schaden von mindestens 1.000 Dollar. Die Nonnen hatten geltend gemacht, lediglich den Abrüstungsaufruf von US-Präsident George W. Bush befolgt zu haben. Ardeth Platte und Carol Gilbert leben in einer Gemeinschaft in Baltimore (Maryland/USA), die von dem im Dezember vergangenen Jahres verstorbenen Pazifisten Philip Berrigan gegründet wurde. Jackie Hudson lebt in einer ähnlichen Gemeinschaft in Poulsbo (Washington/USA). (Text/Quelle: Nebelpfade-Online News)
Papst Geza spricht... und zwar in einer Stellungnahme an Highmoe, den Initiator der Unterschriftenaktion gegen von Nemenyis Alleinvertretungsansprüche. Die Lektüre ist interessant, denn darin erkennbar ist seine Eigenwahrnehmung, die er hier mal ganz klar formuliert hat. Er verdeutlicht unfreiwillig selbst, warum es ihm unmöglich sein wird, die Unsinnigkeit seiner Ansprüche überhaupt nachzuvollziehen. Er zeichnet mit Beispielen aus Handwerksgilden und kirchlich organisierten Religionssystemen (Christentum, Islam und tibetanischer Buddhismus - bei letzterem allerdings die westliche Interpretation) das Bild einer Art germanischen Kirchenvariante, als dessen geistiger Führer er natürlich auch folgert "Die Eignung eines Priesters kann niemals vom Volk der Gläubigen beurteilt werden, das geht nicht." Auf die Idee, dass eine solche Interpretation von germanischem Glauben eben auch nur eine Interpretation ist (eine definierte Tradition ist nun mal gar nicht möglich, da es 'den' germanischen Glauben nie gegeben hat), kann er freilich nicht kommen. Seine Erklärung zeigt deutlich, wie er Heidentum in die Kategorien 'richtig' (seine Interpretation) und 'falsch' (alle abweichenden Interpretationen) einteilt und er somit in einer Gedankenwelt lebt, wie sie das christliche neunzehnte Jahrhundert hervorgebracht hat. Das erlaubt nur eine wahre Religion und daneben viele Ketzer und Häretiker, die freilich nicht wahre Gläubige sein können. Dass er dieser Weltsicht stringent folgt, erkennt man daran, wie er z.B. die Priester und die Preisterbilder anderer Verenigungen in seinem Text darstellt. Nicht also wer sich auf seine, sondern wer sich auf Traditionen generell beruft, habe ihn zu akzeptieren: "Ich trete ja auch nicht in die katholische Kirche ein, um mich dann über den Papst aufzuregen". Highmoes Antwort kann man hier lesen.
Papst Geza: Reaktion von Eldarring und Odinic Rite Strikte Ablehnung selbsternannter autoritärer 'Religionsführer'
In einer gemeinsamen Presseerklärung bezeichnen der Odinic Rite und der Eldaring e.V. die Ansprüche von Geza von Nenemyi, als "Allherjasgode" sämtliche naturreligiösen Heiden vertreten zu wollen, als einen Schlag gegen die Seriosität modernen Heidentums:
Alexander Jahnke, erster Vorsitzender des Eldarings, wertet dies als autoritären Versuch, die ständig wachsende Gemeinschaft der deutschen Heiden zu vereinnahmen. "Eine der besonderen Stärken modernen, germanischen Heidentums liegt gerade in der Vielfalt der verschiedenen Sichtweisen und Prägungen. Allein der Versuch, in diesem Bereich als 'Führer' aufzutreten, ist illegitim", so Jahnke. Das Fehlen jeglicher Legitimation für den Anspruch Géza von Neményis betont auch Volker Kunze, Erster Vorsitzender des Odinic Rite Deutschland: "Das Recht, als gemeinsamer Sprecher des germanischen Heidentums aufzutreten, kann, wenn überhaupt, nur durch eine demokratische Wahl aller betroffenen Gruppen erteilt werden. Géza von Neményi wurde von niemandem gewählt, er beansprucht die Sprecherrolle (...) nur aufgrund seiner von ihm selbst behaupteten Qualifikation. Dies ist undemokratisch und steht im Widerspruch zu den Prinzipien des traditionellen germanischen Heidentums, das Géza von Neményi zu vertreten behauptet." (...)Ganz abgesehen davon, dass es ein religiöses Lehramt, wie es Géza von Neményi beanspruche, in der germanischen Tradition gar nicht gebe: "Die historischen Goden, auch der auf Island unter ihnen gewählte Allsherjargode, hatten lediglich rituelle Funktionen. Sie leiteten die religiösen Feiern, aber sie erklärten und deuteten die Religion nicht." Der Selbstdarstellungsdrang mancher Protagonisten in der heidnischen Szene sei anscheinend derart ausgeprägt, dass auch ein bewusster Schaden für die aufstrebende und vielfältige heidnische Gemeinschaft in Kauf genommen werde, um diesem Drang genüge zu tun, meint Carolyne Gayger, zweite Vorsitzende des Eldaring. "Der Eldaring Deutschland, sowie die damit verbundenen Partner in der Schweiz und Österreich, ruft daher die an Heidentum interessierten Vereine, Organisationen und Einzelpersonen auf, autoritäre Tendenzen im gelebten Heidentum keine Bühne zu bieten und Erklärungen dieser Art auch in Zukunft zu ignorieren."
Die NornirsAett meldet Widerstand gegen die Selbstproklamation von Geza von Nemenyi zum Vertreter aller nichtorganisierten Heiden. Demnach versuche Geza ungefragt, sich vor allem Einzelpersonen als oberste Instanz vorranzustellen (Vereine und Gruppierungen schlos er wohlweislich aus seinen Ansprüchen aus).
Gezas explizite Vereinnahmung von Einzelpersonen sorgte daher natürlich vor allem bei diesen für Empörung und Zorn. Entsprechend gibt es von dieser Seite der "direkt betroffenen" eine Unterschriftenaktion, die Geza zeigen soll, dass seine erhofften Schäflein keinen Bedarf sehen, sich einen Papst überstülpen zu lassen und sich strikt dagegen verwehren von Geza "vertreten und repräsentiert" zu werden.
In der gegenwärtigen Diskussion zwischen Intellektuellen wie Habermas, Derrida, Dahrendorf/Ash, Rorty, Eco, Muschg u.a. in welcher Identität und Poltik die Zukunft Europas läge, passt das neue apostolische Sendschreiben des Papstes. Die tageszeitung berichtet:
„Wojtylas Denken folgte den Spuren der personalistischen Schule Jacques Maritains, der die Idee der christlichen begründeten Einmaligkeit jedes Individuums mit der Forderung nach Solidarität, insbesondere der Solidarität der arbeitenden Menschen, verband. Daraus folgte eine doppelte Frontstellung: gegen den Marxismus, der das Individuum aus dem Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse erklärt, und gegen den Liberalismus, der das isolierte Individuum und sein Glücksstreben zum alleinigen Bezugspunkt macht. War es im Osten der Parteistaat, der die Individuen samt ihren sozialen Beziehungen und Bindungen unterdrückte, so war es im Westen der entfesselte Markt, der sie zerstörte. In beiden Systemen sah Wojtyla die Menschen in Gefahr, ihr Bedürfnis nach Transzendenz zu verlieren, damit aber auch die Basis ihrer Individualität, die nach seiner Auffassung in Christus gründete.“
„In dem apostolischen Schreiben findet sich die für den gegenwärtigen Papst typische Mischung aus selbstgewissem, von jedem Argument unangefochtenem Doktrinarismus und aus Einsichten in politische und ökonomischen Prozesse, die sich oft genug mit Grundpositionen der Linken treffen. (....) Die internationale Zusammenarbeit muss, dem Sendschreiben nach, neu überdacht werden, und zwar "im Sinn einer neuen Kultur der Solidarität". Weder der nationale noch der Weltmarkt bringt sozial akzeptable Ergebnisse hervor. Im Anschluss statuiert der Papst im Sendschreiben: "Der Markt verlangt, dass er von den sozialen Kräften und vom Staat in angemessener Weise kontrolliert werde, um die Befriedigung der Grundbedürfnisse der gesamten Gesellschaft zu gewährleisten." Das hätte die "soziale Kraft" Attac nicht besser sagen können."
„Leidet die päpstliche Beschwörung eines verpflichtenden europäischen Werteuniversums nicht an dem gleichen Mangel, der auch den entsprechenden aktuellen Wertschöpfungen unserer deutschen Intellektuellen von Jürgen Habermas bis Hans-Ullrich Wehler anhaftet? Dass sie das Denken und Fühlen des Publikums verfehlen, ja verfehlen müssen, weil allgemein geteilte Wertüberzeugungen angesichts der Auflösung traditioneller Gesinnungsgemeinschaften und geschlossener Milieus, angesichts der systemischen Differenzierung der Gesellschaft gänzlich illusorisch sind? Den meisten Gesellschaftstheoretikern gilt selbst die Bindungswirkung einer staatsbürgerlichen "Zivilreligion" als zweifelhaft. Sie sehen darin ein anämisches Kunstprodukt.
In der empirischen Sozialforschung wird hier vorsichtig geurteilt. Thomas Luckmannn etwa, seit langem mit Sinnvermittlung und moralischer Kommunikation befasst, resümiert die Untersuchungen zur "Moral im Alltag". Er macht gruppen- und milieuspezifische moralische Bedeutungsbestände aus, die "über einen rein utilitaristischen Individualegoismus auf der einen Seite und bloß prozedurale Legitimation des Bestehenden auf der anderen hinausgehen". Und er kommt zu dem Ergebnis, dass es "Moralen" - die Pluralsetzung ist hier wesentlich - "von traditionellen und neueren Gesinnungsgemeinschaften gibt, die im täglichen Leben wirksam sind und sich in der kommunikativen Praxis reproduzieren".
Auf einem anderen Blatt steht allerdings, ob solche Wertorientierungen mit dem Projekt Europa in Verbindung zu bringen sind, ob sie politisch aktualisiert werden können, etwa im Zeichen einer universalistisch ausgerichteten europäischen Friedenspolitik. Auch hier sind die Hoffnungen des Papstes von denen der laizistischen europäischen Wertefans nicht allzu weit entfernt. Weshalb die Lektüre des päpstlichen Sendschreibens auch mehr sein sollte als eine nostalgische Erinnerung an vergleichbare Produkte aus der Zentrale einer anderen, untergegangenen Internationale.“
Extreme weather prompts unprecedented global warming alert
Die UN-Weltorganisation für Meterologie (WMO), der man im Gegensatz zu Greenpeace oder BUND bestimmt nicht umweltpolitische Eigeninteressen unterstellen kann, gab letzte Woche in einer erstaunlichen Veröffentlichung bekannt, dass das Wetter bedingt durch den Treibhauseffekt verrückt spielt.
Die britische Tageszeitung "The Independent" berichtet: In a startling report, the WMO, which normally produces detailed scientific reports and staid statistics at the year's end, highlighted record extremes in weather and climate occurring all over the world in recent weeks, from Switzerland's hottest-ever June to a record month for tornadoes in the United States - and linked them to climate change. (...)
The Geneva-based body, to which the weather services of 185 countries contribute, takes the view that events this year in Europe, America and Asia are so remarkable that the world needs to be made aware of it immediately.
The extreme weather it documents, such as record high and low temperatures, record rainfall and record storms in different parts of the world, is consistent with predictions of global warming. Supercomputer models show that, as the atmosphere warms, the climate not only becomes hotter but much more unstable. "Recent scientific assessments indicate that, as the global temperatures continue to warm due to climate change, the number and intensity of extreme events might increase," the WMO said, giving a striking series of examples.
In southern France, record temperatures were recorded in June, rising above 40C in places - temperatures of 5C to 7C above the average. In Switzerland, it was the hottest June in at least 250 years, environmental historians said. In Geneva, since 29 May, daytime temperatures have not fallen below 25C, making it the hottest June recorded. In the United States, there were 562 May tornadoes, which caused 41 deaths. This set a record for any month. The previous record was 399 in June 1992. In India, this year's pre-monsoon heatwave brought peak temperatures of 45C - 2C to 5C above the norm. At least 1,400 people died in India due to the hot weather. In Sri Lanka, heavy rainfall from Tropical Cyclone 01B exacerbated wet conditions, resulting in flooding and landslides and killing at least 300 people. The infrastructure and economy of south-west Sri Lanka was heavily damaged. A reduction of 20-30 per cent is expected in the output of low-grown tea in the next three months. Last month was also the hottest in England and Wales since 1976, with average temperatures of 16C. The WMO said: "These record extreme events (high temperatures, low temperatures and high rainfall amounts and droughts) all go into calculating the monthly and annual averages, which, for temperatures, have been gradually increasing over the past 100 years.
"New record extreme events occur every year somewhere in the globe, but in recent years the number of such extremes have been increasing. (...) Global average land and sea surface temperatures in May 2003 were the second highest since records began in 1880. Considering land temperatures only, last May was the warmest on record. It is possible that 2003 will be the hottest year ever recorded. The 10 hottest years in the 143-year-old global temperature record have now all been since 1990, with the three hottest being 1998, 2002 and 2001. The unstable world of climate change has long been a prediction. Now, the WMO says, it is a reality.
Eine instabile Wetterwelt, verursacht durch die Klimaänderung, war schon lange vorrausgesagt. Jetzt, meint die WMO, ist sie Realität geworden.
Wieder mal ein Potter-Verbot aus Angst vor Okkultismus Sydney - Der Leiter des christlichen Maranatha College in Melbourne ließ alle Potter-Bücher aus der Bibliothek der Schule nehmen: "Die Potter-Bücher stellen Hexenwerk als etwas Normales dar. Das sollte nicht in die jungen Köpfe", sagte er der australischen Nachrichtenagentur AAP. "Als Christen sehen wir Hexerei und Okkultismus als etwas Böses an", gab er als Begründung an. Wie in vielen anderen Ländern ist der jüngste Band "Harry Potter and the Order of the Phoenix" auch in Australien ein Bestseller: Alleine in der vergangenen Woche wurden dort 750.000 Exemplare verkauft.