Geza auf der Tasse Eine "Geza beim Godenrat"-Tasse" mit einer Karikatur, die die Beziehung eines Obergoden zu seinem Godenrat (bestehend aus Kleiderspiegeln) zum Thema hat ist inzwischen käuflich erwerbbar.
Nach heißem Sommer: Der Borkenkäfer frisst sich durch die Wälder
Der Umweltinformationsdienst vistaverde meldet enormen Fichtenbefall: "In Niedersachsen etwa stehe eine «mittlere Katastrophe» bevor, sagte der Sprecher der Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen, Frank Krüger, am Montag. Nach Angaben der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig gibt es ähnliche Probleme in fast allen Nadelwald- Gebieten Deutschlands. (...) Er könne sich an vergleichbar große Probleme mit Borkenkäfern nicht erinnern, sagte Krüger. «Viele Fichten sind wegen des Wassermangels so sehr geschwächt, dass sie kaum noch Abwehrkräfte gegen die Käfer haben». Diese bohren sich zur Vermehrung durch die Rinde.
Während gesunde Bäume die Borkenkäfer durch die Bildung von Harz abwehren könnten, seien die geschwächten Stämme dazu kaum noch in der Lage, sagte Krüger. Die Folge: Ganze Bestände werden befallen. Die Borkenkäfer unterbrechen durch die von ihnen gebohrten Gänge unter der Rinde die Wasserzufuhr in die Kronen. Die Bäume sterben ab. Ihr Holz wird wertlos." Voller Text der Meldung hier.
Die amerikanische Asatru-Päpstin Auch in den USA macht man sich inzwischen über 'unseren' Papst Geza Lustig. Diese Mail geht grade durch alle Foren und Mailinglisten der Staaten:
[AP] CHICAGO - In a stunning and unprecidented media event held early this morning, at the Motel Six near O'Hare International Airport, a virtually unknown American Heathen, declared herself to be the new American Allshergythia, or "High Papess" of the United States Asatruar. Says Kate von Nohl, "Hey, the Germans are doing it, this is America, we're number one ! Besides, who will stop me ? The Americans ? I don't think so. From here on in, whenever th e mass and Pagan media needs to hear thoughts about Heathenism, they are to come to me first. You are all now to call me, 'Mommy', everyone does." Apparently, Ms. von Nohl was formally made Allshergythia in a private ceremony held in her own backyard, celebrants included a Druid from Nebraska, an Egyptian reconstuctionalist, and her next door neighbor Javier Gonzales, who is struggling to learn English as a second language. Ms. von Nohl's husband who passed out rubber Hagar the Horrible helmuts with horns, and plastic meadhorns at the conference room doors, when asked to comment had this to say, "Who me ?" When pressed further, he admits, "I just thought she was in the other room making dinner." Other Heathen's in the area were contacted and asked for comment, and all refused, fearing reprisals including shunning from the community, and no more funny bumper stickers.
Der Newschannel Nebelpfade meldet: Der österreichischen Autobahngesellschaft ASFINAG gelang es über eine langen Zeitraum nicht, eine besonders gefährliche Ecke der A9 zwischen Übelbach und Deutschfeistritz bei Phyrn (Steiermark/Österreiech) zu entschärfen. Sechs Unfälle pro Jahr waren auf dem 275 Meter langen Teilstück üblich. Am Ende tat es der Druide Gerald Knobloch.
Er lokalisierte schwere, offenbar von Menschen verursachte Störungen im Erdenergiefluss. Wie ein Fluss, der in die falsche Richtung fließt. Durch diesen Zustand, so der Druide, kann eine Art kurzzeitiger Blackout entstehen, der für FahrerInnen schneller Autos u.U. tödlich ist. Gerald Knobloch erklärt, dass die beiden aufgestellten Steine ähnlich wirken, wie Akupunkturnadeln, sie entstören den Energiefluss. Damit verschwinde das Gefahrenmoment für die Gehirnchemie. Die ASFINAG war anfangs natürlich skeptisch, wie ihr Sprecher Harald Dirnbacher zugab. Dennoch gab der Erfolg der Aktion offenbar recht. Nachdem zwei jeweils etwa eine Tonne schwere Quarzmonolithe auf beiden Seiten der Straße aufgestellt wurden, sank die Zahl der Unfälle an dieser Stelle auf Null. Erfolgsrate hundert Prozent.
Harald Dirnbacher hat nach wie vor Schwierigkeiten zu glauben oder zu erklären, wie das gehen soll. Dennoch denkt sein Unternehmen, dass der Erfolg auf die Arbeit des Druiden zurückgeht. Würden sich an Stellen mit ähnlichen Problemen ähnliche Aktionen durchführen lassen, würde nicht nur die Sicherheit auf den Autobahnen erhöht werden, sondern auch der Etat der ASFINAG geschont. Andererseits scheint in Österreich kaum jemand interessiert, das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Österreichische Medien halten sich bislang mit Berichterstattungen zurück.
Ozonloch - es wächst weiter, aber langsamer! Die Sonnenseite von Franz Alt berichtet:
Es gibt Hoffnung auf eine Wende am Himmel. Wissenschaftler Newchurch: Heute zerstören nur noch halb so viel Fluor-Chlor- Kohlenwasserstoffe (FCKW) in der oberen Stratosphäre - also in 35 bis 40 Kilometern Höhe - die Ozonschicht wie vor 20 Jahren. Die Gashülle der Erde schrumpft zwar noch immer, aber langsamer und wird wahrscheinlich bald wieder wachsen.
Damit ist bewiesen, dass das FCKW-Verbot aus dem Jahr 1987 erste Wirkung zeigt. Bewiesen ist allerdings auch: wer in der Umweltpolitik erfolgreich sein will, braucht Geduld und einen langen Atem. Denn schon vor 29 Jahren haben US-Forscher erkannt, dass einige Kühl- und Treibmittel die vor den UV-Strahlen der Sonne schützende Ozonschicht zerstören. Seither macht das wachsende Ozonloch eine beinahe einmalige globale Medien-Karriere.
Millionen Hautkrebserkrankungen, Schleimhautentzündungen und Erblindungen bei Menschen und Tieren gehen darauf zurück. Mehr als ein Hoffnungszeichen sind die neuesten Messungen freilich noch nicht. Denn gefährlich bleibt das Schrumpfen der Ozonschicht noch mehrere Jahrzehnte, hauptsächlich deshalb, weil auf 20 bis 35 Kilometern Höhe die Gasschicht weiter stark schrumpft und noch immer größere Ozonlöcher entstehen. Und in dieser Höhe wird 80 Prozent des UV-Lichts absorbiert. Das Ozonproblem ist also noch lange nicht gelöst, aber eine Lösung wird sichtbar.(...)
Laut einer Meldung des MDR wurde bei Goseck (nicht weit entfernt von Merseburg) das wohl älteste Sonnenobservatorium Europas entdeckt. Die Experten gehen von einem Alter von etwa 7000 Jahren aus.
Ganz in der Nähe der Anlage befindet sich übrigens Nebra, der Fundort der berühmten goldenen Himmelsscheibe. Diese ist nach derzeitigen Kenntnissen allerdings "nur" 3.500 Jahre alt.
In der Hamburger Regional-Ausgabe der tageszeitung fand sich schon vor 6 Wochen dieser Beitrag. Er wäre fast im Sommerdelirium untergegangen:
"Der ehemalige rechtsextreme Aktivist Stefan Björn Ulbrich verbreitet im Arun-Verlag nun Esoterik-Literatur. Der Verleger selbst nennt seine rechte Vergangenheit "Jugendsünden". Bundesinnenministerium beobachtet den Verlag bis heute... (Andreas Speit)
Der Arun-Verlag hat sich der nordischen Mythologie und keltischen Magie gewidmet. Mit Erfolg: Die Titel des Verlags "Das Geheime Wissen der Frau" oder "Nordisches Heidentum" sind in Hamburgs spiritueller Szene bekannt. Kaum eine esoterische Buchhandlung oder -abteilung, die keinen Titel des Verlags im Angebot hat. Weniger bekannt ist allerdings die politische Motivation des Verlagsinhabers Stefan Björn Ulbrich. Allein bei der Buchhandlung Weiland in Altona fiel die "Gewichtung auf das Nordische" auf: "Eine politische Intention ist zu befürchten", erklärt eine Mitarbeiterin der Eso-Abteilung der taz.
Seit Anfang der 90er Jahren bemüht sich Ulbrich, als Verleger und Autor das Wissen über die europäischen Mythen und Kulte zu verbreiten. Denn der einstige Aktivist der verbotenen rechtsextremen Wiking-Jugend (WJ) und ehemalige Redakteur der von Verfassungsschutzbehörden beobachteten "Jungen Freiheit" (JF) möchte eine "konservative Kulturavantgarde" schaffen, die aus altem Wissen und neuen Entwicklungen eine neurechte Kulturalternative entwickeln soll. So bietet der Verleger aus dem thüringischen Engerda neben spirituellen Praxisbüchern, wie "Celtic Design. Handbuch für Einsteiger" von Aidan Meehan, auch faschistische Theoriebücher, wie "Revolte gegen die moderne Welt" von Julius Evola an. Der "faschistische Guru", wie Umberto Eco Evola klassifiziert, reiht sich in die Publikation zu faschistischen Mystikern ein, wie zu dem SS-Brigadeführer Karl Maria Willigut: "Weisthor. Karl Maria Willigut. Himmlers Rasputin und seine Erben", und zu dem SS-Ahnenforscher Otto Rahn: "Otto Rahn und die Suche nach dem Gral".
Alles "Jugendsünden" beschwichtigt Ulbrich mit Bezug auf seine Aktivitäten bei der WJ und JF auf der Verlagswebseite und mit Verweis auf die Verbreitung seines Verlagsprogrammes über rechtsextreme Zeitschriften verharmlost er, dass sind "nur circa zehn Händler".
Das Bundesministerium des Inneren widerspricht. "Neben Beiträgen demokratischer Autoren" enthalten Sammelbände des Verlags "zahlreiche Aufsätze von Rechtsextremisten", erklärt die Behörde in einer kleinen Anfrage im Bundestag 2000 und betont, "an der Erstellung einzelner Titel (sind) auch Personen (beteiligt), die als rechtsextremistisch einzuschätzen sind". Bis heute beobachtet die Behörde den Verlag. Aber auch Hexen und Heiden wehren sich gegen Ulbrichs Bemühung, "neurechtes Denken" der Szene unterzujubeln. "Es ist nicht nötig, auf derartige Pamphlete zurückzugreifen", meinen die Autoren des naturreligiösen Online-Magazins "Der Hein", "um sich ein Bild über traditionelle Bräuche zu machen".
Regenwald: USA starten globale Initiative gegen illegales Abholzen
Die USA haben eine globale Initiative gegen illegales Abholzen und damit zum Schutz der gefährdeten Regenwälder gestartet.
Washington (dpa) - Wie US-Außenminister Colin Powell schona am Montag mitteilte, soll den Entwicklungsländern unter anderem bei der Bekämpfung des verbotenen Holzhandels geholfen werden. Dafür würden die USA den örtlichen Polizeibehörden helfen und moderne Technologien zum Überwachen der Aktivitäten in den Wäldern zur Verfügung stellen. Die Initiative konzentriere sich vor allem auf den Kongo und den Amazonas sowie auf die tropischen Wälder in Mittelamerika und Südostasien. Powell nannte als Beispiel für den illegalen Holzhandel Liberia, wo Präsident Charles Taylor die Einnahmen daraus verwendet habe, um Waffen zu kaufen.
Nach Schätzungen der Weltbank gehen den Entwicklungsländern jährlich 10 bis 15 Milliarden Dollar durch illegales Abholzen verloren.
Satire á la Asatru: Der Geza-Blues Skalden können durchaus mehr, als über spirituelle Erlebnisse singen. Den Beweis tritt Fjölnir Eibensang an: Er befasst sich mit dem selbsternannten "Germanen-Papst" Geza von Nemenyi in einem Spottblues mit kräftigem Asatru-Geschmack. Die Nornirs AEtt veröffentlichte heute den Satire-Song mit folgender Ankündigung:
In bester "traditionell germanischer" Form des skaldischen Zankliedes gibt es hier nun zum Trauerspiel "Papstproklamation" den offiziellen Soundtrack: The Germanische Grausens-Geheimschaft – GEZAS BLUES – der Song zum Film.