Christliche Spiele-Entwickler wollen mit einem Ego-Shooter den Kampf gegen das Böse interessanter machen und zugleich eine christliche Botschaft vermitteln. Im christlichen Shooter-Spiel "Eternal War: Shadows of Light", basierend auf der Quake-Engine, ist der Spieler " ein Engel, der von Gott geschickt wurde, um, ausgestattet mit einem Arsenal von Waffen, gegen das Böse in Gestalt von Dämonen zu kämpfen und einen verzweifelten, suizidgefährdeten Teenager aus deren Gewalt zu befreien. Solange sie still verharren, schützt die Engel der Befreiung aber auch schon mal das Beten, das sie mit einem undurchdringlichen Feld umgibt. Den "Ewigen Krieg" kann man auch zu mehreren spielen. Das Böse, so die Botschaft, muss mit allen Mitteln bekämpft, die Seelen der Menschen gerettet werden. Das Spiel wurden denn auch von den "Christian Game Developers" als bestes Spiel des Jahres ausgezeichnet. Übrigens können die Spieler auch hier nicht in die Rolle des Bösen schlüpfen, sondern sie müssen stets Engel sein. Blut, Flüche oder Sex gibt es natürlich nicht. schreibt Florian Rötzer auf Telepolis .
Was uns ein wenig wundert: gab es nicht im Christentum mal irgendwas mit "Nächstenliebe" oder ähnlichem? Die scheint in "Eternal War" nicht vorhanden zu sein.
Aus der Rubrik "Leben in anderen Welten" erreicht uns diese Meldung des Guardian:
The Catholic Church is telling people in countries stricken by Aids not to use condoms because they have tiny holes in them through which the HIV virus can pass - potentially exposing thousands of people to risk. [...]
Telepolis meldet:Die "Brights" sind eine neue Bewegung aus den USA, die ihren neuen Begriff wie ein Mem verbreiten wollen
[...]Doch damit das geschehen kann, muss erst noch die entsprechende Vorarbeit geleistet werden. Daniel Dennett und Richard Dawkins haben damit schon begonnen - mit Aufrufen in der New York Times ( The Bright Stuff) und im britischen Guardian ( The future looks bright). Der Begriff "Bright" soll unters Volk gebracht werden. Vorbild ist dabei die Diskurspolitik der Schwulenbewegung. Gleichgeschlechtlich Orientierte, die sich selbst nicht länger mit dem hässlichen Wort "homosexuell" bezeichnen wollten, kaperten seinerzeit kurzerhand das Adjektiv "gay", das in der Folge seine ursprünglichen Bedeutung im Sinne von "heiter" so gut wie verloren hat. Auf gleiche Weise wollen die Freidenker und Atheisten sich des Kunst-Substantives "Bright" bemächtigen.
Die "Aufgeweckten" also, die "Hellen" und "Gescheiten". Diese Assoziationen soll die Wortneuschöpfung "Bright" wecken, ohne dabei allerdings allzu ausdrücklich zu werden. Die Webseite gibt Musterbeispiele dafür, wie der neue Ausdruck verwendet werden soll. Auf jeden Fall wollen die "Brights" die Verwendung von "bright" als Adjektiv vermeiden und auch auf Spielereien mit "ein Bright" und "bright" verzichten. Allzu leicht könnte das einen eher arroganten als freundlichen Eindruck machen.[...]